23.07.2025, Polizeipräsidium Niederbayern

HAIDMÜHLE, LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Am Donnerstag (17.07.2025) fand eine grenzüberschreitende Übung zur Vermisstensuche nach einem Flugzeugabsturz unter der Leitung der Polizeiinspektion Freyung statt.

Der zentrale Schwerpunkt der Übung war die Bewältigung von grenzüberschreitenden Einsatzlagen. Nach einem Flugzeugabsturz vor rund drei Jahren im Landkreis Freyung-Grafenau wurde ein ähnliches Szenario als Ausgangslage ausgewählt, um besonders die Schnittstellen mit tschechischen Behörden zu optimieren. Auch die Zusammenarbeit und Kommunikation sowie die Koordination aller beteiligten Such- und Rettungskräfte wurde bei der Übung trainiert und die technischen Möglichkeiten auf beiden Seiten der Grenze in Teilen dargestellt.

Neben der federführenden Polizeiinspektion Freyung waren auch Beamte der Polizeistation Waldkirchen, der Grenzpolizeiinspektion Passau, der Zentralen Einsatzdienste Landshut, des Gemeinsamem Zentrums Schwandorf sowie mehrere Kollegen der tschechischen Republik beteiligt. Weiterhin nahmen Rettungskräfte des BRK, der Feuerwehr und des Landratsamts Freyung-Grafenau teil.

„Diese Übung ist Bestandteil der kontinuierlichen Bestrebung, die Einsatzfähigkeit in solchen Fällen zu gewährleisten und unsere Einsatzkräfte bestmöglich vorzubereiten. Für uns als Grenzregion ist es natürlich enorm wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken“, so Übungsleiter Polizeihauptkommissar Georg Binder.


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Veröffentlicht: 23.07.2025, 11.25 Uhr