62. Raubdelikt – Laim
63. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungslage – Ramersdorf
64. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandstiftung – Milbertshofen-Am Hart
65. Trickdiebstahl – Neuhausen
66. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Lerchenau
62. Raubdelikt – Laim
Am Montag, 12.01.2026, gegen 18:45 Uhr, verabredete sich ein 20-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München am Laimer Platz mit einem bisher unbekannten Täter, um dort einen privaten Kauf einer Hardwarekomponente für einen Computer, der zuvor auf einer Onlineverkaufsplattform vereinbart worden war, durchzuführen.
Am Laimer Platz wurde der 20-Jährige vom Verkäufer mit einem E-Scooter abgeholt. Anschließend begaben sich beide auf einen nahegelegenen Spielplatz. Dort angekommen trat eine weitere, vermummte, männliche Person an den 20-Jährigen heran und griff ihn unvermittelt mit Pfefferspray an. Der 20-Jährige wurde anschließend von beiden Tätern zu Boden gebracht. Zudem wurde er geschlagen und getreten und ihm wurde das für den Kauf bestimmte Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro abgenommen. Die beiden Täter flüchteten anschließend unerkannt mitsamt der Tatbeute.
Ein auf den Vorfall aufmerksam gewordener bislang unbekannter Passant verständigte im Weiteren die Rettungsleitstelle. Die hinzugezogene Polizei leitete umgehend eine Fahndung im Nahbereich ein. Diese führte jedoch nicht zur Ergreifung der Täter.
Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 21 übernommen.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
männlich, ca. 170 cm groß, 17-20 Jahre; südländisches Erscheinungsbild, schwarze, kurze, lockige Haare, sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent, schwarze Jacke mit Kapuze der Marke "Moncler"
Täter 2:
männlich, ca. 170 cm groß, schlank, jugendliches Alter, südländisches Erscheinungsbild
maskiert mit grauer Kapuze auf dem Kopf und graues Tuch vor dem Mund/Nasebereich
bewaffnet mit Pfefferspray
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Spielplatzes am Laimer Platz (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere der unbekannte Passant, der den Notruf informierte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
63. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungslage – Ramersdorf
Am Montagabend, 12.01.2025, erstattete ein 63-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München bei der Polizeiinspektion 24 (Perlach) Strafanzeige gegen seine 26-jährige Tochter, die aktuell in der elterlichen Wohnung lebt.
Der 63-Jährige schilderte, dass es zuvor gegen 18:45 Uhr, in der gemeinsamen Wohnung zunächst zu einem verbalen Streit zwischen der 26-Jährigen und der 63-jährigen Mutter kam. Im weiteren Verlauf bedrohte die 26-Jährige ihre Mutter u.a. mit einem Messer. Dabei soll sie neben Stichbewegungen in Richtung des Halses auch geäußert haben, die Mutter töten zu wollen.
Den Eltern gelang es danach, unverletzt aus der Wohnung zu flüchten. Die 26-jährige Tochter verblieb in der Wohnung.
Aufgrund des geschilderten Sachverhaltes begaben sich zahlreiche Einsatzkräfte der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit. Durch diese konnte die 26-Jährige unverletzt gesichert werden.
Die 26-Jährige wurde aufgrund ihres psychisch auffälligen Verhaltens in ein Klinikum zur psychiatrischen Behandlung gebracht.
Die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung hat das Kommissariat 26 übernommen.
64. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandstiftung – Milbertshofen-Am Hart
Am Sonntag, 11.01.2026, gegen 01:20 Uhr, bemerkte ein 53-jähriger Münchner im Bereich einer Wohnanlage am Helene-Mayer-Ring in einem Untergeschoss brennende Weihnachtsbäume und verständigte daraufhin den Notruf. Zudem nahm er in unmittelbarer Nähe eine männliche Person wahr, welche sich gerade entfernen wollte. Der 53-Jährige sprach die Person daraufhin an und hielt sie fest.
Bei Eintreffen der Feuerwehr und Polizei war die Örtlichkeit bereits stark verraucht. Dort befindliche entsorgte Weihnachtsbäume, welche an der Wand vor einer Restmülltonne lehnten, brannten bereits. Die dadurch entstandenen Rauchgase sammelten sich im Deckenbereich und verursachten nicht unerhebliche Brandschäden. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Decke über der Brandörtlichkeit musste durch diese großflächig geöffnet werden, um evtl. Glutnester ausfindig zu machen. Dadurch wurden auch Versorgungsleitungen beschädigt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf eine fünfstellige Summe.
Bei dem festgehaltenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 42-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab eine starke Alkoholisierung. Bei seiner Durchsuchung konnte ein vermeintliches Tatwerkzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Aufgrund dieser Feststellungen wurde der 42-Jährige vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht. Ein Ermittlungsrichter hat daraufhin am nächsten Tag Haftbefehl erlassen.
Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt.
Das Kommissariat 13 übernahm noch vor Ort die Ermittlungen.
65. Trickdiebstahl – Neuhausen
Am Donnerstag, 10.01.2026, gegen 18:00 Uhr, klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnungstüre einer über 80-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der Täter gab gegenüber der Dame an, dass sein Großvater heute in einer der anderen Wohnungen im Haus eingezogen wäre und die Wasserleitungen in der Wohnung noch nicht funktionieren würden. Daher bat er die über 80-Jährige um ein Glas Wasser, woraufhin sie ihn in die Wohnung ließ. Nachdem sich die über 80-Jährige nach dem Namen des Großvaters erkundigte hatte, entfernte er sich in unbekannte Richtung aus der Wohnung.
Nachdem die Seniorin das Fehlen ihrer Geldbörse inklusive Bargeld im niedrigen dreistelligen Eurobereich bemerkte, informierte sie eine Familienangehörige, welche wiederum den Polizeinotruf 110 verständigte.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, 180 cm, ca. 30 Jahre, sprach hochdeutsch, trug einen weinroten Pullover, eine hellbraune/beige Hose, trug Sandalen/Schlappen
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Groffstraße, Taschnerstraße sowie Habermannstraße (Neuhausen-Nymphenburg) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
66. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Lerchenau
Am Samstag, 10.01.2026, gegen 14.30 Uhr wurde die Münchner Polizei verständigt, dass eine männliche Person mit mehreren Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers in einem Münchner Krankenhaus vorstellig wurde. Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zu dieser Örtlichkeit. Bei dem Verletzten handelte es sich um einen 34-jährigen Polen, der in München wohnhaft ist. Der 34-Jährige befand sich in akuter Lebensgefahr, was entsprechende medizinische Behandlungen und einen stationären Aufenthalt zur Folge hatte.
Die Ermittlungen in dieser Sache wurden daraufhin vom Kommissariat 11 übernommen. Hierbei konnte vom Tatablauf her ermittelt werden, dass sich der 34-Jährige am Samstag, 10.01.2026, gegen 13.30 Uhr mit einem 32-jährigen Polen, der ebenfalls in München wohnhaft ist, im Bereich der Lerchenau getroffen hatte. In der Folge kam es hier zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, in deren Verlauf dem 34-Jährigen durch den 32-Jährigen mit einem Messer die Stichwunden beigefügt wurden. Der 34-Jährige konnte schließlich auf bislang unbekannte Art und Weise flüchten und anschließend in das Münchner Krankenhaus gelangen.
Gegen den 32-Jährigen wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft München I ein Haftbefehl beantragt, der vom Amtsgericht München erlassen wurde. Im weiteren Verlauf konnte der 32-Jährige durch den Einsatz der Münchner Zielfahndung lokalisiert werden und am Montag, 12.01.2026, gegen 18.30 Uhr, durch Polizeibeamte des Unterstützungskommandos widerstandslos festgenommen werden. Er wurde daraufhin in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird nun im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen des Kommissariat 11 zu den Hintergründen der Tat sowie zum genauen Tatablauf dauern an.