Die Polizeihubschrauberstaffel Bayern kann in diesem, noch recht jungen Jahr 2026 und „zwischen“ den Jahren bereits mehrere außergewöhnliche Einsätze verbuchen. Außergewöhnlich deswegen, da der Polizeihubschrauber neben „klassischen“ Polizeieinsätzen auch oft für Rettungseinsätze eingesetzt wurde. Diese reichten von erfolgreichen Vermisstensuchen im Flachland bis zu Windenbergungen im alpinen Gelände. Die Hubschrauber der bayerischen Polizei sind für diese Einsätze gut ausgerüstet. So ist zum Beispiel auch ein Transport von verletzten Personen jederzeit möglich.
Die winterlichen Witterungsverhältnisse wurden zwei Bürgern im Münchner Umland beinahe zum Verhängnis. So war ein Mann von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet worden. Dieser konnte orientierungslos auf einem Feld bei Kirchheim aufgefunden werden. Ähnlich erging es einem älteren Herren ca. zwei Stunden später, der in Vaterstetten als vermisst gemeldet worden war. Auch dieser konnte bei Temperaturen weit unter 0 Grad noch lebend gefunden werden.
Weiter ging es in der noch jungen Neujahrsnacht, die einem jungen Erwachsenen durch einen Böllerwurf aus einer Menschenmenge heraus zum Verhängnis wurde. Er wurde zusammen mit Notarzt und Notfallsanitäter zur Uniklinik nach Regensburg geflogen um seine erheblichen Hand- und Gesichtsverletzungen schnellstmöglich zu behandeln.
Zudem konnten mehrere Personen mittels Rettungswinde, zum großen Teil während der Nachtzeit, im alpinen Gelände gerettet werden. Hierbei arbeitete die Hubschrauberstaffel eng mit der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei sowie den ehrenamtlichen Rettern der Bergwacht Bayern erfolgreich zusammen. Für Bergeinsätze zur Nachtzeit werden bei der Hubschrauberstaffel besonders geschultes Personal eingesetzt. Das Überleben einiger Beteiligter wäre ohne deren Einsatz fraglich gewesen. Insgesamt wurden in diesen Tagen und Nächten neun Personen aus alpinem Gelände gerettet.