WEISMAIN, LKR. LICHTENFELS. Ein Feuer im Obergeschoss eines Wohnhauses führte am Mittwochabend zu einem Großeinsatz. Zwei Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung.
Am Mittwoch, gegen 18 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus in Weismain zu einem Brand im bewohnten Dachgeschoss. Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels waren vor Ort im Einsatz. Nach bisherigem Stand geriet ein Heizölofen im Badezimmer aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Einer der Hausbewohner bemerkte Rauchgeruch, entdeckte den Brand und verständigte umgehend die Feuerwehr. Die sieben Bewohner konnten sich selbstständig aus dem Gebäude begeben.
Die Flammen breiteten sich auf den Dachstuhl aus. Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren löschten den Brand. Zwei Bewohner, eine 17-Jährige und ein 42-Jähriger, erlitten durch den Rauch leichte gesundheitliche Beeinträchtigungen und wurden medizinisch versorgt. Das Gebäude ist stark verraucht und derzeit nicht bewohnbar. Die Stadt Weismain organisiert für die betroffene Familie eine vorübergehende Unterkunft.
Nach ersten Einschätzungen entstand an dem Wohngebäude ein Sachschaden von 200.000 Euro.
Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Coburg übernommen.