217. Tötungsdelikt – ergänzende Informationen – Untergiesing
- siehe Pressemeldung vom 08.02.2026, Nr. 213
218. Polizeieinsatz an politischem Infostand – Sauerlach
219. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Ludwigsvorstadt
220. Person stürzt in Gleisbett und wird von S-Bahn tödlich verletzt – Altstadt
221. Verkehrsdelikt – Unterschleißheim
222. Einbruch in Wohnhaus – Harlaching
223. Einbruch in Wohnung – Waldtrudering
224. Einbruch in Wohnung – Bogenhausen
217. Tötungsdelikt – ergänzende Informationen – Untergiesing
-siehe Pressemeldung vom 08.02.2026, Nr. 213
Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 07.02.2026, gegen 22:10 Uhr, zu einem Tötungsdelikt in einem Reihenhaus im Bereich der Pistorinistraße in München-Untergiesing.
Die erste Streife konnte vor Ort im Haus eine tödlich verletzte 75-jährige Deutsche, die dort auch wohnhaft ist, feststellen. Noch im Nahbereich des Anwesens konnte ein 23-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München durch polizeiliche Einsatzkräfte angetroffen und als Tatverdächtiger festgenommen werden. Am Tatort wurden in der Folge umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die Ermittlungen in diesem Fall übernahm noch in der Nacht vor Ort das Kommissariat 11. Wie sich am Sonntag, 08.02.2026, im Rahmen der durchgeführten Obduktion im Institut für Rechtsmedizin bestätigte, waren multiple Stichverletzungen todesursächlich bei der 75-Jährigen.
Der 23-Jährige, der polizeilich bereits als psychisch auffällig bekannt war, wurde nach einer fachärztlichen Begutachtung noch am Sonntag, 08.02.2026, in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
218. Polizeieinsatz an politischem Infostand – Sauerlach
Am Donnerstag, 05.02.2026, gegen 13:40 Uhr, kam es im Zusammenhang mit einem Infostand einer politischen Partei zu einem Polizeieinsatz.
Ein 33-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München, fertigte zunächst Bilder des Infostandes und der dazugehörigen Personen. Hierbei kam es zu einem verbalen Streit zwischen den vier Betreuern des Infostandes und dem 33-Jährigen, in dessen Rahmen der 33-Jährige nach derzeitigem Kenntnisstand eine 59-jährige Deutsche, einen 31-jährigen Deutschen, einen 26-jährigen Deutschen und einen 70-jährigen Deutschen, jeweils mit Wohnsitzen im Landkreis München, beleidigte. Daraufhin verständigte die 59-Jährige den Polizeinotruf 110.
Bis zum Eintreffen der Polizeibeamten wurde der 33-Jährige von den Personen umstellt. Währenddessen fertigte die 59-Jährige Lichtbilder des 33-Jährigen. Der 33-Jährige wollte das nicht und riss der Frau gewaltsam das Handy aus der Hand.
Der 33-Jährige wurde vor Ort festgenommen und auf eine Polizeiinspektion gebracht. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Raub, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
Die vier Betreiber des Infostandes wurden im Nachgang wegen Nötigung angezeigt.
Der genaue Tatverlauf bedarf weiterer Ermittlungen, die durch das Kriminalfachdezernat 4 übernommen wurden.
219. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Ludwigsvorstadt
Am Sonntag, 08.02.2026, gegen 04:00 Uhr, kam es in einer Diskothek in der Ludwigsvorstadt zu einer sexuellen Belästigung. Ein Mitarbeiter der Diskothek verständigte über den Polizeinotruf 110 die Polizei.
Zuvor hatte ein 26-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Moosburg an der Isar eine 20-jährige Deutsche unsittlich berührt, indem er ihr ohne Einverständnis von hinten an das Gesäß griff. Die 20-Jährige wandte sich anschließend an den Mitarbeiter. Dieser hielt den 26-Jährigen bis zum Eintreffen einer Polizeistreife fest.
Einsatzkräfte nahmen den 26-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den Tatverdächtigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 15.
220. Person stürzt in Gleisbett und wird von S-Bahn tödlich verletzt – Altstadt
Am Samstag, 07.02.2026, gegen 21:00 Uhr, befand sich ein 70-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München am S-Bahnsteig „Karlsplatz“. Der 70-Jährige stand mit dem Rücken zum Gleisbereich und wollte gerade eine Tasche aufheben, als er das Gleichgewicht verlor und ohne Fremdeinwirkung in das Gleisbett fiel.
Zum selben Zeitpunkt fuhr eine S-Bahn in stadteinwärtige Richtung in den Bahnhof ein. Trotz sofort eingeleiteter Bremsung konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der 70-Jährige wurde dabei tödlich verletzt und verstarb noch an der Unfallörtlichkeit.
Sowohl die S-Bahnfahrerin als auch am Bahnsteig befindliche Personen mussten durch ein hinzugerufenes Kriseninterventionsteam betreut werden.
Das Gleis 1 musste für etwa zwei Stunden im Rahmen der Unfallaufnahme gesperrt werden. In der Gegenrichtung erfolgt der S-Bahnbetrieb ohne Halt am Karlsplatz.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
221. Verkehrsdelikt – Unterschleißheim
Am Samstag, 07.02.2026, gegen 01:00 Uhr, fuhr eine uniformierte Polizeistreife auf der Bezirksstraße in Unterschleißheim. Auf Höhe der Bahnstraße wollte ein Pkw Ford in diese einbiegen. Als er die Polizeistreife wahrnahm, änderte der Pkw-Fahrer sein Vorhaben und fuhr in entgegengesetzte Fahrtrichtung des Streifenwagens. Daraufhin entschlossen sich die Polizeibeamten, den Pkw einer Verkehrskontrolle zu unterziehen und wendeten deshalb ihr Fahrzeug. Anschließend beschleunigte der Pkw Ford deutlich.
Trotz Anhaltesignalen sowie anschließendem Blaulicht und Martinshorn versuchte sich der Fahrer des Pkw einer Anhaltung durch grob verkehrswidriges Fahrverhalten zu entziehen. Dabei überschritt dieser mehrfach massiv die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten und versuchte, sich über die Fußwege eines in der Nähe befindlichen Parks zu entfernen.
Nachdem der Pkw schließlich in einer Sackgasse zum Stehen kam, versuchte der Fahrer noch fußläufig zu flüchten, konnte aber kurz darauf durch eine weitere zivile Streifenbesatzung angehalten und festgenommen werden. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fahrer um einen 16-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz im Landkreis München handelte, welcher nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Der 16-Jährige wurde wegen verschiedener Verkehrsdelikte wie u.a. Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
222. Einbruch in Wohnhaus – Harlaching
Im Zeitraum von Freitag, 07.02.2026, 13:00 Uhr, bis Samstag, 08.02.2026, 15:30 Uhr, kam es in Harlaching zu einem Einbruch in ein Wohnhaus.
Bislang unbekannte Täter drangen über eine Tür gewaltsam in das Anwesen ein. Dort entwendeten die Täter einen Tresor mit mehreren Fahrzeugschlüsseln für Personenkraftwagen sowie Silberbarren. Der Gesamtbeuteschaden liegt nach derzeitigen Erkenntnissen im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Harthauser Straße, Schmorellplatz, Gabriel-Max-Straße und Prößlstraße (Harlaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge (zum Abtransport des Tresors) aufgefallen?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
223. Einbruch in Wohnung – Waldtrudering
Im Zeitraum von Mittwoch, 14.01.2026, 06.00 Uhr, bis Samstag, 08.02.2026, 15.40 Uhr, gelangten bislang unbekannte Täter über den Garten an die rückwärtige Terrassentür einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses.
Dort verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zur Wohnung. Im Inneren wurden sämtliche Schränke und Schubläden in den Räumen im Erdgeschoss sowie im Keller nach Wertgegenständen durchsucht.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwendet.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Am Vogelsang, Zeisigweg und Kranichweg (Waldtrudering) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
224. Einbruch in Wohnung – Bogenhausen
Im Zeitraum von Mittwoch, 04.02.2026, 13:45 Uhr, bis Donnerstag, 06.02.2026, 20:40 Uhr, kam es in Bogenhausen zu einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrparteienhauses.
Ein bislang unbekannter Täter drang gewaltsam über ein Fenster in eine Wohnung ein. Im Anschluss wurden sämtliche Räume nach Wertgegenständen durchsucht. Schließlich entwendete er Handtaschen, Schlüssel, ein Tablet sowie einen Möbeltresor. Der Entwendungsschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Der Täter entfernte sich daraufhin mit der Tatbeute vom Tatort.
Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Zur Alten Ziegelei, Marie-Luise-Kaschnitz-Straße und Carry-Brachvogel-Straße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.