Rund 110 wetterbedingte Einsätze in Unterfranken - Überwiegend Unfälle mit Sachschaden und Verkehrsbehinderungen
UNTERFRANKEN. Der angekündigte Schneefall in der Nacht zum Donnerstag sorgte für viele Einsätze von Polizei und Rettungskräften. Auf den verschneiten und teilweise rutschigen Straßen kam es am Morgen zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen und mehreren Unfällen.
Rund 110 Einsätze - Schwerpunkt auf A3
Wegen des winterlichen Wetters war die Polizei in Unterfranken bislang (Stand 18:15 Uhr) zu rund 110 Einsätzen, davon rund 63 Unfällen, unterwegs. Meistens handelte es sich um liegengebliebene Lkw auf den Autobahnen und um Unfälle, bei denen Autos von der Straße abgekommen sind. Dem Sachstand nach bei nur einem dieser wetterbedingten Unfälle wurde ein Verkehrsteilnehmer leicht verletzt. Die meisten Vorfälle führten glücklicherweise nur zu Sachschäden.
Der Einsatzschwerpunkt war die A3 im Bereich zwischen Marktheidenfeld und Rohrbrunn und auch der Greinbergknoten bei Würzburg. Hier kam es insbesondere auf Grund liegengebliebener Lkw zu Verkehrsbehinderungen.
Wie folgt finden Sie nochmals die wichtigsten Tipps der unterfränkischen Polizei:
- Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie stets den Straßenverhältnissen angepasst.
- Abstand halten: Durch längere Bremswege ist ein größerer Abstand zum Vorausfahrenden nötig. Fahren Sie vorausschauend, um Bremsmanöver frühzeitig einschätzen zu können.
- Vorsichtig lenken: Besonders in Kurven oder beim Spurwechsel können abrupte Lenkbewegungen zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen.
- Hauptstraßen nutzen: Nebenstraßen und Schleichwege sind oft später geräumt oder gestreut. Auf viel befahrenen Straßen ist der Winterdienst meist früher unterwegs.
- Vorsichtig bremsen: Bremsen Sie frühzeitig. Vor Kreuzungen, auf Brücken und in Waldstücken besteht erhöhte Glättegefahr.
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