REGENSBURG. Am Donnerstag, 19. Februar, stellten Einsatzkräfte im Rahmen einer Bedrohungslage im Stadtteil Kumpfmühl in einer Wohnung eine nicht geringe Menge Cannabis sowie mutmaßliche Handelsutensilien fest. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd hat in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt.
Im Zusammenhang mit der bereits berichteten Bedrohungslage ist ein 29-jähriger tunesischer Staatsangehöriger tatverdächtig. Zudem ist eine 21-jährige syrische Staatsangehörige als Wohnungsinhaberin betroffen. Am Donnerstag, 19. Februar, hatten Spezialkräfte der Polizei nach einer vorangegangenen Bedrohungssituation um 17.30 Uhr die betreffende Wohnung in der Bischof-Wittmann-Straße betreten. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen stellten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd eine nicht geringe Menge Cannabis, eine niedrige vierstellige Bargeldsumme sowie verschiedene Gegenstände sicher, die nach bisherigem Ermittlungsstand auf einen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten. Gegen den 29-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge mit Schusswaffen ermittelt. Die 21-jährige Wohnungsinhaberin wurde nach ihrer vorläufigen Festnahme und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Hintergründe der vorangegangenen Bedrohung gegenüber der Personengruppe sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Tatverdächtige am Freitag, 20. Februar, der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl. Der 29-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.