TRAUNSTEIN. Am Dienstagnachmittag, den 24. Februar 2026, wurde in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Kleinkind tot aufgefunden. Die Mutter des Kindes wurde kurz zuvor verletzt angetroffen. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei übernahmen die Untersuchungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die Frau ihr Kind gewaltsam tötete und sich anschließend selbst verletzte. Die Tatverdächtige befindet sich in einem Krankenhaus, ihr Gesundheitszustand ist stabil.
Am Dienstagnachmittag (24. Februar 2026), gegen 15.35 Uhr, teilte ein Zeuge der Integrierten Leitstelle Traunstein mit, soeben ein totes Kind in einer Wohnung im Innenstadtbereich von Traunstein aufgefunden zu haben. Die Mutter des Kindes konnte kurz zuvor im selben Gebäude verletzt angetroffen werden.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahmen Ermittler des zuständigen Fachkommissariats K1 der Kriminalpolizei Traunstein die Untersuchungen. Vieles deutet derzeit darauf hin, dass die 41-jährige Deutsche im Laufe des 24. Februar ihrem Kind tödliche Verletzungen zufügte und sich anschließend selbst verletzte.
Die Tatverdächtige kam mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus, wo zunächst polizeilich bewacht wurde. Ihr Gesundheitszustand ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte stabil. Anhaltspunkte für die Beteiligung weiterer Personen an der Tat ergaben sich bis dato nicht.
Der Vater und weitere Angehörige des getöteten Kindes wurden umgehend durch ein Team des Kriseninterventionsdienstes betreut.
Die umfangreichen Ermittlungen dauern derzeit an. Über die genauen Hintergründe der tragischen Tat ist derzeit noch nichts bekannt.
Das Amtsgericht Traunstein erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl und ordnete dessen Vollzug an. Die Beschuldigte befindet sich in einem psychiatrischen Krankenhaus.
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