03.03.2026, Polizeipräsidium München

324.     Straftaten gegen eine Person des politischen Lebens – Schwabing

325.     Fahrradfahrer stürzt und verstirbt im Krankenhaus – Harlaching

326.     Körperverletzungsdelikt – Altstadt

327.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Kellereinbruch – Milbertshofen - Am Hart

328.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Einbruch in eine Zahnarztpraxis – Isarvorstadt

329.     Einbruch in Tankstelle – Unterschleißheim

330.     Politisch motivierte Sachbeschädigung – Altstadt-Lehel

331.     Raub eines Armbands – Bogenhausen

332.     Brandfall – Altstadt

333.     Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Schwabing

334.     Organisierter Callcenterbetrug, Schockanruf durch falschen Arzt – Allach

335.     Größerer Polizeieinsatz – Neuhausen


324.     Straftaten gegen eine Person des politischen Lebens – Schwabing

Am Freitag, 13.02.2026 gegen 14:30 Uhr, befand sich ein Kommunalpolitiker an einem Parteistand in Schwabing. Ein bislang unbekannter Täter trat an den Stand heran und beleidigte den Politiker fremdenfeindlich. Anschließend bespuckte er den Politiker, zeigte eine vulgäre Geste und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Im Nachgang kam der Kommunalpolitiker auf eine Polizeiinspektion und erstattete auf Grund dessen und aufgrund weiterer, zurückliegender Straftaten Anzeige.

Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


325.     Fahrradfahrer stürzt und verstirbt im Krankenhaus – Harlaching

Am Donnerstag, 26.02.2026, gegen 15:45 Uhr, befuhr ein 83-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem KTM Pedelec den Fahrradweg Hochleite in Richtung stadteinwärts. Auf Höhe der Braunstraße 6 stürzte er alleinbeteiligt ohne Fremdverschulden zu Boden.

Hierbei wurde er am Kopf verletzt und mit dem hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Hier verstarb der 83-Jährige am Montag, 02.03.2026, aufgrund seiner erlittenen Verletzungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.


326.     Körperverletzungsdelikt – Altstadt

Am Freitag, 16.01.2026, gegen 22:00 Uhr, befand sich ein 54-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Cham, zusammen mit zwei Familienangehörigen (53 und 22 Jahre, ebenfalls beide mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitzen im Landkreis Dachau) am U-Bahngleis Odeonsplatz.

Hier konnte der 54-Jährige eine männliche Person dabei beobachten, wie diese auf den Bahnsteig urinierte. Nachdem der 54-Jährige den bislang unbekannten Mann aufforderte, dies zu unterlassen, und ein Foto von ihm fertigte, kam dieser mit zwei weiteren männlichen Personen auf den 54-Jährigen und seine Begleitung zu. Anschließend bedrohten die Personen den 54-Jährigen verbal und forderten ihn auf, das gefertigte Foto zu löschen.

Der 54-Jährige stieg zusammen mit seinen Angehörigen in die einfahrende U-Bahn ein, wohin ihm die drei Bedroher folgten. In der U-Bahn kam es zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 54-Jährigen und den drei bislang unbekannten Tätern. In dessen Verlauf konnte der 54-Jährige die drei bislang unbekannten Täter, noch vor Abfahrt der U-Bahn, aus dem Waggon drängen.

Noch bevor sich die U-Bahntüren schlossen, sprühte einer der drei Täter mit einem Reizgas in den U-Bahnwaggon, wodurch der 54-Jährige und seine Angehörigen verletzt wurden. Ebenso warf einer der drei Täter eine volle Getränkedose auf die 22-jährige Familienangehörige, die hierdurch auch leicht verletzt wurde.

Am Abend des 16.01.2026 begab sich der 54-Jährige auf eine Polizeidienststelle und zeigte den Vorfall an.

Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Odeonsplatz (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


327.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Kellereinbruch – Milbertshofen - Am Hart

Am Freitag, 27.02.2026, gegen 12:00 Uhr, begab sich ein 62-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München in den Keller eines Mehrfamilienhauses. Hier bemerkte er, dass sein Abteil aufgebrochen worden war.

Im Kellerabteil traf er auf einen ihm unbekannten Mann, welcher sich unberechtigt darin aufhielt. Der 62-Jährige versuchte, den Täter festzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang. Der Täter konnte sich in unbekannte Richtung entfernen. Anschließend informierte der 62-Jährige den Polizeinotruf 110.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen ergaben sich zunächst keine weiteren Hinweise auf den Täter. Aufgrund zurückgelassener persönlicher Gegenstände konnte ein 28-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtiger identifiziert werden.

In den Abendstunden des selbigen Tages konnte der 28-Jährige in einer Unterkunft vorläufig festgenommen werden. Der 28-Jährige wurde anschließend zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Dieser erließ am darauffolgenden Tag einen Haftbefehl.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


328.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Einbruch in eine Zahnarztpraxis – Isarvorstadt

Am Freitag, 27.02.2026, gegen 08:10 Uhr, konnte ein 57-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München eine unberechtigte Person in seiner Zahnarztpraxis feststellen. Diese schlief auf einem Stuhl im Wartebereich.

 

Er verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110 und die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen, einen 42-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München antreffen und kontrollieren.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschaffte sich der 42-Jährige unbefugt Zutritt zu der Zahnarztpraxis. Dort durchsuchte er die Praxisräume nach Diebesgut. Aufgefundene Gegenstände, die er entwenden wollte, verstaute er in mehreren Taschen und Koffern, die er neben der Zugangstür zum Abtransport bereitgelegt hatte. Anschließend nahm er auf einem Stuhl im Wartebereich Platz und schlief dort ein.

Aus diesem Grund wurde der 42-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 42-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Anzeigenerstattung wegen des versuchten Einbruchs wieder entlassen.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


329.     Einbruch in Tankstelle – Unterschleißheim

Am Montag, 02.03.2026, gegen 01:00 Uhr, versuchten zwei bislang unbekannte Täter zunächst gewaltsam über eine Zugangstür in den Verkaufsraum einer Tankstelle in Unterschleißheim einzudringen. Da dies nicht gelang, fuhren sie schließlich mit einem Pkw der Marke VW durch die Glastür, welche dabei komplett zerstört wurde. Im Verkaufsraum brachten sie ein Abschleppseil sowohl an dem dort installierten IC-Cash Geldautomaten als auch an ihrem Fahrzeug an und versuchten mit diesem, den Automaten aus der Verankerung zu reißen. Dies war jedoch nicht erfolgreich. In der Folge flüchteten die Täter ohne Beute und unerkannt vom Tatort.

Der Fall wurde am selben Tag erst gegen 05:00 Uhr durch einen Mitarbeiter der Tankstelle bemerkt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Die am Pkw angebrachten Kennzeichen konnten im Rahmen der Ermittlungen einem Kennzeichendiebstahl zugeordnet werden, welcher sich in der vergangenen Woche in Schwabmünchen ereignete. Dem Besitzer war der Diebstahl bis zur Kontaktaufnahme durch die Polizei noch nicht aufgefallen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 52 geführt.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Dieselstraße (Unterschleißheim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


330.     Politisch motivierte Sachbeschädigung – Altstadt-Lehel

Im Zeitraum von Donnerstag, 29.01.2026, 12:00 Uhr, bis Montag, 02.03.2026, 15:00 Uhr, brachten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter eine Schmierschrift an einem Büro einer Partei an. In der Folge flüchteten der oder die Täter unerkannt vom Tatort.

Der Inhalt der Schmierschrift beinhaltet keine politischen Bezüge.

Die Schmierschrift wurde von Polizeibeamten festgestellt und zur Anzeige gebracht. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 4 geführt.


331.     Raub eines Armbands – Bogenhausen

Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 16:45 Uhr, befand sich eine 35-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München als Fußgängerin mit ihrem Hund im Zamilapark. Dort näherte sich ihr ein bislang unbekannter männlicher Täter und entriss ihr unvermittelt ein getragenes Goldarmband vom Handgelenk. Anschließend flüchtete er mit der Beute zu Fuß in Richtung Eggenfeldener Straße. Die 35-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Der Wert des entwendeten Goldschmucks beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag.

Die Geschädigte brachte die Straftat im Nachgang bei der Polizei zur Anzeige.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kommissariat 21 übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 185 cm groß, athletische Körperstatur, westeuropäisches Erscheinungsbild, kurze, braune Haare, 3-Tage Bart; Bekleidung: Bomberjacke, Jeans, Cap und Sneaker

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Zamillaparks Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 


332.     Brandfall – Altstadt

Am Montag, 02.03.2026, gegen 19:55 Uhr, kam es in einer Wohnung einer 64-jährigen Deutschen zu einem Brand eines Haushaltsgerätes. Eine 32-jährige Mitbewohnerin bemerkte die Rauchentwicklung und setzte daraufhin den Notruf ab. Die ebenfalls hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand im Badezimmer der Wohnung löschen.

Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.

Das Badezimmer wurde bei dem Brand völlig zerstört. Es entstand ein Sachschaden in Höhe eines fünfstelligen Betrages.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 13.


333.     Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Schwabing

Am Sonntag, 01.03.2026, gegen 03:00 Uhr, befuhr eine uniformierte Streife die Ingolstädter Straße stadteinwärts. In derselben Fahrtrichtung bemerkten die Beamten zwei Pkw (BMW und Mercedes), die am Frankfurter Ring bei auf grün schaltender Ampel mit hoher Geschwindigkeit losfuhren. Anschließend fuhren die Fahrzeuge auf der Ingolstädter Straße über den Frankfurter Ring bis zur Schenkendorfstraße. Die Fahrzeuge erreichten dabei Geschwindigkeiten von über 150 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Die uniformierte Streife folgte den beiden Fahrzeugen und versuchte mittels Martinshorn und Blaulicht das Anhalten der Fahrzeuge zu bewirken.

Die Fahrer des BMW und des Mercedes bemerkten die Anhaltesignale der uniformierten Streife und reduzierten zunächst die Geschwindigkeit. Der Fahrer des BMW konnte im Anschluss angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer des Mercedes fuhr zunächst weiter und flüchtete. Bei einer Nachschau an der Halteranschrift konnte der Fahrer des Mercedes angetroffen werden.

Bei den Fahrern handelt es sich um einen 21-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit (BMW) mit Wohnsitz in München, und einen 24-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit (Mercedes) mit Wohnsitz in München. Die Führerscheine der beiden Fahrer wurden beschlagnahmt.

Beide Fahrer werden nun unter anderem wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und diverser Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.


334.     Organisierter Callcenterbetrug, Schockanruf durch falschen Arzt – Allach

Am Montag, 02.03.2026, gegen 17:00 Uhr, wurde eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München von einem bislang unbekannten Täter angerufen. Dieser gab sich als Arzt eines Krankenhauses aus. Er behauptete, dass die Tochter der über 80-Jährigen an Krebs leide. Da die Behandlung teuer sei, sollte die über 80-Jährige zunächst Angaben zu ihrem Vermögen machen.

Die über 80-Jährige vereinbarte in der Folge gegen 17:30 Uhr mit dem unbekannten Täter die Übergabe von Wertgegenständen und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro und übergab diese an ihrer Wohnadresse an eine weitere unbekannte Täterin.

Kurze Zeit später informierte die über 80-Jährige die Tochter über den Vorfall, woraufhin der Betrug auffiel. Anschließend wurde durch die Tochter der Polizeinotruf 110 verständigt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.

Vor Ort wurden umfassende Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Abholerin wird wie folgt beschrieben:

Weiblich, ca. 35 Jahre alt, 175 cm groß, schulterlange Haare mit gelb-rötlichen Strähnen, osteuropäisches Erscheinungsbild, korpulent

Zeugenaufruf:
Wer hat im oben genannten Zeitraum im Bereich Peter-Winter-Straße, Manzostraße und Rueßstraße (Allach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei:
Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z.B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.

Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte…

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!

•           Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung.

•           Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren.

•           Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände!

•           Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar!


335.     Größerer Polizeieinsatz – Neuhausen 

Am Dienstag, 03.03.2026, gegen 11:05 Uhr, informierten mehrere Personen den Polizeinotruf 110, dass sich eine Person mit einem Messer in einer fahrenden Tram selbst verletzt habe. Aufgrund dessen verließen sämtliche Fahrgäste sowie die schwer verletzte Person an der Haltestelle „Briefzentrum“ in der Arnulfstraße die Tram.

Daher begaben sich eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit. Vor Ort konnte der Verletzte, ein 31-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München, angetroffen werden. Der 31-Jährige wurde aufgrund seiner Verletzungen mit einem hinzugerufenen Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Da der 31-Jährige einen mitgeführten Rucksack in der Trambahn zurückgelassen hatte, wurde dieser von spezialisierten Beamten und einem Diensthund auf möglichen Gefahreninhalt untersucht. Eine Überprüfung des Rucksacks ergab keine derartigen Hinweise.

Während des Polizeieinsatzes wurde die Arnulfstraße im Bereich der Haltestelle „Briefzentrum“ komplett gesperrt. Es kam daher zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.