HOLZKIRCHEN, LKR. MIESBACH. Am Sonntagabend, 8. März 2026, brannte es an einem Carport in Holzkirchen. Die Flammen griffen auch auf eine daneben befindliche Mehrparteienhaushälfte über. Die Bewohner konnten alle das Gebäude rechtzeitig verlassen; drei Bewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Der Brand machte mehrere Wohnungen der Mehrparteienhaushälfte unbewohnbar. Die Betroffenen wurden in Notunterkünften untergebracht. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro. Die Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.
Am Sonntagabend (8. März 2026) ging über die Integrierte Leitstelle (ILS) Rosenheim gegen 22.40 Uhr die Meldung über einen Brand an einem Carport in der Karl-Stieler-Straße in Holzkirchen ein. Vor Ort stellten die umgehend alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Einsatzort fest, dass neben dem Carport auch die unmittelbar daneben befindliche Mehrparteienhaushälfte in Vollbrand stand. Durch das rasche Nachalarmieren weiterer Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers durch die Feuerwehren Holzkirchen, Föching, Otterfing und Hartpennning auf die andere Haushälfte verhindert werden.
Mehrere Bewohner befanden sich in der brennenden Haushälfte, konnten das Gebäude aber rechtzeitig verlassen. Drei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Eine weitergehende Behandlung war nicht erforderlich.
Der Brand machte drei Wohnungen in der ausgebrannten Mehrparteienhaushälfte unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Alle in dem ausgebrannten Haus befindlichen Personen wurden unter Mitwirkung des Bürgermeisters in Notunterkünften untergebracht.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wird der entstandene Sachschaden auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt.
Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden durch Kräfte der Polizeiinspektion und Autobahnpolizeistation Holzkirchen, der Polizeiinspektion Miesbach und der Zentralen Ergänzungsdienste durchgeführt. Die weiteren Untersuchungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Miesbach. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen könnte fahrlässiges Handeln brandursächlich gewesen sein. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
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