WEIDEN I.D.OPF. Die Kriminalpolizei Weiden ermittelt derzeit wegen eines versuchten Callcenter-Betrugs zum Nachteil eines 60-jährigen Mannes aus Weiden. Dank des aufmerksamen Handelns des Geschädigten konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden.
Am 18.03.2026, gegen 15:30 Uhr, erhielt der Mann einen Anruf von angeblichen Polizeibeamten sowie Vertretern der Staatsanwaltschaft. Den Angaben der Betrüger zufolge habe seine Ehefrau einen tödlichen Autounfall verursacht. Unter diesem Vorwand forderten die Anrufer die Zahlung einer hohen Geldsumme in Höhe von 85.000 Euro. In der Folge wurde der 60-Jährige aufgefordert, eine Teilsumme von 15.000 Euro in bar sowie Gold an einem zuvor vereinbarten Übergabeort in der Gabelsbergerstraße in Weiden zu übergeben. Durch eigenes kritisches Nachdenken und Rücksprache mit der echten Polizei konnte der Mann den Betrugsversuch rechtzeitig erkennen. Er meldete sich telefonisch bei der örtlichen Dienststelle, wodurch eine Übergabe verhindert wurde. Die Betrüger erschienen nicht am vereinbarten Treffpunkt.
Die Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen Anrufen. Seriöse Behörden fordern niemals per Telefon Geld oder Wertsachen. Sollten Sie einen ähnlichen Anruf erhalten, beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei.
Personen, die am 18.03.2026, gegen 15:30 Uhr, in der Gabelsbergerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. unter der Telefonnummer 0961/401-2222 in Verbindung zu setzen.
Veröffentlicht am 19.03.2026, um 14:20 Uhr.