24.03.2026, Polizeipräsidium Oberpfalz

LKR. REGENSBURG. Am 18. März kam es zu einem Betrugsfall, bei dem ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg durch einen Anruf eines sogenannten „falschen Bankmitarbeiters“ geschädigt wurde. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Mann am Mittwochnachmittag einen Anruf von einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Die angezeigte Nummer entsprach dabei scheinbar der Nummer seiner zuständigen Bankfiliale. Im Verlauf des Gesprächs forderte der Täter den Mann auf, bestimmte „Updates“ an seiner Banking-App durchzuführen.

Dem Anruf folgend wurden mehrere Aufträge auf seinem Giro- und Kreditkartenkonto ausgeführt, ohne dass der Mann den genauen Inhalt kannte. Erst am Folgetag bemerkte er eine unautorisierte Abbuchung von 200 Euro und kontaktierte sofort seine Bank. Hierbei stellte sich heraus, dass bereits ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich entstanden war. Zudem wurde der Kreditrahmen unbefugt verändert.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von vermeintlichen Bankmitarbeitern, insbesondere wenn Aufforderungen zur Änderung von Sicherheitseinstellungen oder App-Updates erfolgen.
  • Geben Sie niemals TANs, PINs oder Passwörter am Telefon weiter. Banken fragen solche Daten niemals ab, da die Banken diese Daten intern gespeichert haben und selbst erheben könnten.
  • Bei Zweifeln legen Sie auf und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Telefonnummern.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und informieren Sie die Bank sofort bei verdächtigen Transaktionen.

Veröffentlicht am 24.03.2026, 13:45 Uhr