Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg
COBURG/KRONACH. Zwei mutmaßliche Betrüger sollen versucht haben, wertlosen Altschmuck als echtes Gold zu verkaufen. Am Dienstag nahm die Polizei die beiden Tatverdächtigen fest. Sie befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg nunmehr in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen die beiden Beschuldigten am Dienstag an einen Edelmetallhändler in Coburg minderwertigen Altschmuck als wertvollen Goldschmuck verkauft und dafür mehrere Tausend Euro erhalten haben. Dem erfahrenen Ankäufer fiel erst im Nachhinein auf, dass es sich nicht um hochwertigen Goldschmuck handelte. Er informierte Angestellte einer seiner weiteren Filialen. Als die Betrüger am selben Tag in Kronach versuchten, mit derselben Masche dort ebenfalls Schmuck zu verkaufen, waren die dortigen Ankäufer bereits gewarnt und verständigten die Polizei. Beamte der Polizei Kronach konnten den 56-jährigen Serben und die 31-jährige Mazedonierin noch im Laden festnehmen und fanden bei ihnen weiteren präparierten Schmuck. Die Kriminalpolizei Coburg übernahm die weiteren Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen beide erließ. Sie befinden sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt. Sie erwarten eine Anzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs.