Mobile Wache unterwegs
Die aktuellen Termine sind für Sie unter folgendem Link aufgeführt:
Die Bayerische Polizei - Termine der Mobilen Wache des PP SWN
0483 – Ergänzung zur Medieninformation 0373
In Anlehnung an die nachfolgende Medieninformation 0373 vom 13.03.2026 bieten wir interessierten Pressevertretern an, die Wanderausstellung am Mittwoch den 15.04.2026 um 14:00 Uhr unter Führung zu besichtigen.
Interessenten werden gebeten, sich vorab bis spätestens 13.04.2026 unter der E-Mail-Adresse pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de anzumelden.
0484 – Polizei gegen Antisemitismus – Veranstaltungsjahr des PP Schwaben Nord
PP Schwaben Nord – Unter dem Motto „Polizei gegen Antisemitismus“ finden auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen beim PP Schwaben Nord statt. In diesem Rahmen bietet das PP Schwaben Nord Fortbildungsveranstaltungen für Polizeibeamte und Polizeiangestellte. Seit dem Jahr 2024 realisierte das PP Schwaben Nord bereits verschiedene Veranstaltungsformate. So fanden bereits Fortbildungsreihen zu „Polizei in der NS-Zeit“ sowie „Jüdisches Leben in Augsburg“ statt.
Am gestrigen Donnerstag (12.03.2026) eröffnete Polizeipräsident Martin Wilhelm die Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern – Judenhass heute“ der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern). Ergänzt wird diese RIAS-Ausstellung durch die Ausstellung der Stadt Augsburg „Die Stadt ein Feuermeer“.
Neben zahlreichen geladenen Gästen durften wir auch Herrn Staatsminister a.D. Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Frau Barbara Schretter, Regierungspräsidentin Regierung von Schwaben, Frau Sigrid Atzmon, Vizepräsidentin IKG Schwaben-Augsburg sowie Herrn Tobias Eisch, RIAS Bayern, im Polizeipräsidium Schwaben Nord begrüßen.
Für die Dienststellenleitungen sowie deren Vertreter finden sogenannte „World Cafés“ statt. Gemeinsam mit den Beauftragten gegen Hasskriminalität des BLKA soll ein offener Austausch aller Beteiligten stattfinden.
Für Mitglieder der jüdischen Gemeinde findet in Kooperation mit dem Sachgebiet E 3 – Kriminalitätsbekämpfung – sowie dem Beauftragten gegen Hasskriminalität des BLKA, Selbstbehauptungskurse statt. Außerdem bietet das PP Schwaben Nord einen Vortrag zum Thema „Sicherheitsempfinden und Antisemitismus“ bei der IKG Schwaben – Augsburg an.
Höhepunkt des Aktionsjahres wird eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Drei Staatsgewalten gegen Antisemitismus“ mit Oberstaatsanwalt Andreas Franck, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Justiz, bilden.
Den feierlichen Abschluss dieses Veranstaltungsjahres bildet das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern zugunsten der Synagoge Augsburg, am Sonntag, den 25.10.2026.
0485 – Polizei ermittelt nach Nötigung und Beleidigung
Augsburg – Am Mittwoch (01.04.2026) kam es im Bereich der Inverness-Allee zu einer Nötigung im Straßenverkehr.
Gegen 01.00 Uhr fuhr ein 44-jähriger Verkehrsteilnehmer auf der Haunstetter Straße in nördliche Richtung. Hierbei fielen ihm zwei Pkw auf, die ihre Fahrzeuge laut Aussagen teilweise auf bis zu 100 km/h beschleunigten. Im weiteren Verlauf, im Tunnel der Inverness-Allee, setzten sich die beiden Fahrzeuge unmittelbar vor den 44-Jährigen und bremsten unvermittelt stark ab. Der 44-Jährige musste sein Fahrzeug fast bis zum Stillstand abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden.
Im Bereich der City Galerie kam es schließlich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Parteien. Hierbei wurde der 44-Jährige von einem Beteiligten mehrfach beleidigt.
Eine hinzugezogene Streife traf kurze Zeit später in der Johannes‑Haag‑Straße den 44‑Jährigen sowie einen der beiden Fahrer, den 20‑Jährigen, an; dieser wurde einer Kontrolle unterzogen.
Die Polizei ermittelt nun u.a. wegen Nötigung im Straßenverkehr sowie Beleidigung.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegen.
Der 20-jährige Mann besitzt die somalische Staatsangehörigkeit.
0486 – Polizei ermittelt nach Wohnungseinbruch
Innenstadt – Am Dienstag (31.03.2026) im Zeitraum von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in der Reichenberger Straße.
Die Unbekannten durchsuchten die Wohnung. Der konkrete Beuteschaden ist aktuell Bestandteil der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Einbruchsdiebstahls. Zeugenhinweise nimmt die Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegen.
Um sich vor Wohnungseinbruch zu schützen hat die Polizei folgende Tipps:
- Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
- Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
- Notieren Sie sich Kennzeichen von fremden oder nicht bekannten
Personen bzw. Fahrzeugen. Sprechen Sie unbekannte Personen gezielt
an, wen oder was sie suchen, wenn sie sich auffällig für ein Haus
interessieren.
- Verständigen Sie umgehend die Polizei, wenn jemand auffällig um
das Haus schleicht oder das Grundstück betritt.
- Wenn möglich, halten Sie die Rollläden untertags geöffnet und
nutzen vor Allem in der Dämmerung Zeitschaltuhren.
- Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher
finden jedes Versteck.
- Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in
sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.
- Schließen Sie beim Verlassen die Türe immer zweimal ab, anstatt sie nur ins Schloss zu ziehen.
Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
- https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/kriminalpolizeiliche-beratungsstellen/005241/index.html
- https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/
Neben den genannten Tipps, kommt die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle auch zu kostenlosen Beratungsterminen zu Bürgerinnen und Bürgern nach Hause. Dabei werden Lösungen empfohlen, die das Risiko Opfer eines Einbruchs zu werden, minimieren.
Ebenso bietet die Polizei in regelmäßigen Abständen Vorträge zum Thema Einbruchsschutz an, zu denen Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.
Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter stellen wir unter folgendem Link O-Töne zur Thematik zu Verfügung: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/090151/index.html
Zudem dürfen wir Sie auf einen Social Media Beitrag des Polizeipräsidiums Schwaben Nord hinweisen:
https://www.instagram.com/p/DQHWMqgj3sJ/?hl=de
0487 – Kripo ermittelt nach Todesfall
Augsburg - Am Dienstag (31.03.2026) kam es zu einem Todesfall in den Arresträumen des Polizeipräsidiums Schwaben Nord.
Der Verstorbene wurde am Nachmittag aufgrund seiner starken Alkoholisierung in die Arresträume verbracht.
Eine ärztliche Haftfähigkeitsbescheinigung wurde eingeholt.
Gegen 17.45 Uhr wurde der Verstorbene regungslos in seiner Arrestzelle aufgefunden.
Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.
Die Kripo Augsburg hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.
0488 – In der Pressemeldung 0482 berichteten wir folgendes:
Meitingen – Am Dienstag (31.03.2026) gegen 11.00 Uhr kam es in der Kornfeldstraße zu einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus, bei dem ein 85-jähriger Mann tödliche Verletzungen erlitt. Eine 82-jährige Frau wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Eine Nachbarin bemerkte den Brand und verständigte den Notruf. Die Feuerwehr löschte über mehrere Stunden den Brand.
Die Kriminalpolizei Augsburg hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Ab hier neu:
Die Kriminalpolizei Augsburg führt die Ermittlungen zum Brand, welche derzeit noch nicht abgeschlossen sind. Aktuell wird ein technischer Defekt oder eine unsachgemäße Handhabung eines elektronischen Gerätes als wahrscheinlichste Brandursache betrachtet.
Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Nach dem bisherigen Kenntnisstand scheint das Gebäude nicht mehr bewohnbar zu sein.
Die 82-jährige Bewohnerin, die bei dem Brand schwer verletzt wurde, befindet sich zurzeit in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.
0489 – Verkehrspolizeiinspektion Augsburg kontrollierte Abstände auf der B17
Königsbrunn – In der letzten Woche führte die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg auf der B17 in Höhe des Baumarktes Globus in Fahrtrichtung Landsberg am Lech eine Abstandsüberwachung durch.
Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass 21 Fahrzeuge den vorgeschriebenen Abstand zum Vorausfahrenden deutlich unterschritten haben.
Sechs Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Besonders gravierende Verstöße betrafen zwei Fahrzeugführer: Sie waren jeweils mit 118 km/h unterwegs und hielten lediglich 9 m bzw. 11 m Abstand vor Vordermann – bei jeweils erforderlichen 59 m. Auf sie kommen mindestens 240 Euro Bußgeld, ein Fahrverbot von zwei Monaten sowie 2 Punkte in Flensburg zu.
Nicht angepasster Abstand kombiniert mit überhöhter Geschwindigkeit zählt seit Jahren zu den Hauptursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg appelliert daher eindringlich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer:
Halten Sie ausreichend Abstand zum Vorausfahrenden. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Verkehrs- und Witterungsbedingungen an.
Nur so können schwere Unfälle vermieden und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden.
Sie wollen zur Sicherheitswacht?
Hier können sie sich bewerben: