527. Einbruch in ein Einfamilienhaus – Ismaning
528. Größerer Polizeieinsatz nach unklarer Bedrohungslage – Sendling-Westpark
529. Gefährliche Körperverletzung in einer Diskothek – Altstadt
530. Festnahme von sechs Tatverdächtigen nach Brandstiftung – Untergiesing
527. Einbruch in ein Einfamilienhaus – Ismaning
In der Zeit von Samstag, 11.04.2026, 20:20 Uhr, bis Sonntag, 12.04.2026, 16:30 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus.
Im Inneren des Hauses wurden sämtliche Räume nach möglichem Diebesgut durchsucht. Schließlich verließen der oder die Täter unter Mitnahme eines Tresors das Haus wieder und flüchteten in unbekannte Richtung. In dem Tresor befanden sich mehrere tausend Euro Bargeld sowie Goldmünzen und Goldschmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Der Tresor wurde in einiger Entfernung zum Einfamilienhaus in einer Kiesgrube aufgefunden. Dieser war aufgebrochen und der Inhalt fehlte. Vor Ort und am Tresor wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Mayerbacherstraße, Bruckmairstraße und Moosstraße (Ismaning) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
528. Größerer Polizeieinsatz nach unklarer Bedrohungslage – Sendling-Westpark
Am Sonntag, 12.04.2026, gegen 21:00 Uhr, teilte ein 35-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München der Polizei über den Notruf mit, dass er im Bereich des Heimeranplatzes von einem zunächst unbekannten Täter mit einem Messer bedroht und ihm seine Tasche entwendet worden sei.
Daraufhin wurden umgehend mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Im Bereich des S-Bahnhofs Heimeranplatz konnten sowohl ein Tatverdächtiger als auch der Geschädigte angetroffen werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 30-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Er verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten äußerst aggressiv und kam den polizeilichen Anweisungen nicht nach.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er weiterhin ein Messer mit sich führte, wurde er unter Androhung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht. Hierbei kam auch Pfefferspray zum Einsatz.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde der S-Bahnhof am Heimeranplatz kurzfristig gesperrt. Es kam dadurch zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Bahn- sowie im Busverkehr.
Bei der Durchsuchung des 30-Jährigen wurde zunächst kein Messer festgestellt. Dieses konnte später in einer Grünfläche hinter dem Gebäude aufgefunden und sichergestellt werden.
Da der Geschädigte keine konkreten Angaben zu einem möglichen Diebstahl machte, wird derzeit lediglich von einer Bedrohung ausgegangen. Der 30-Jährige wurde entsprechend angezeigt.
Aufgrund seines Verhaltens bestand der Verdacht einer Fremdgefährdung. Er wurde daher nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.
529. Gefährliche Körperverletzung in einer Diskothek – Altstadt
Am Sonntag, 12.04.2026, gegen 01:40 Uhr, kam es im Umfeld des abgetrennten VIP-Bereichs in einer Diskothek am Maximiliansplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde ein 22-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München niedergeschlagen und anschließend durch Fußtritte von mehreren unbekannten Tätern im Kopfbereich verletzt. Dabei wurde der 22-Jährige kurzzeitig bewusstlos. Erst durch das Eingreifen von umherstehenden Diskothekenbesucher konnten weitere Tathandlungen unterbunden werden. Durch einen Mitarbeiter der Diskothek wurde der Polizeinotruf 110 verständigt.
Bei Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits geflüchtet. Eine eingeleitete Nahbereichsfahndung erbrachte keine neuen Hinweise.
Der 22-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im „333 CLUB“ oder im Bereich Maximiliansplatz (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
530. Festnahme von sechs Tatverdächtigen nach Brandstiftung – Untergiesing
Am Montag, 13.04.2026, gegen 02.00 Uhr, bemerkte eine Zeugin einen Brand auf einer Baustelle in der Nähe des Kolumbusplatzes und verständigte deshalb den Polizeinotruf 110.
Durch die eintreffenden Streifen konnte ein Brand an einer Baumaschine festgestellt und gelöscht werden.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten insgesamt sechs jugendliche Tatverdächtige angetroffen und kontrolliert werden.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier männliche Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 17 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, um eine 16-jährige, weibliche Tatverdächtige mit niederländischer sowie bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit, ebenfalls mit Wohnsitz in München, sowie einem 15-jährigen, männlichen Tatverdächtigen mit österreichischer und türkischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München.
Die Jugendlichen wurden wegen vorsätzlicher Brandstiftung angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 13 geführt.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hebenstreitstraße, Plattnerstraße, Humboldtstraße, Nockherstraße und Kolumbusplatz (Untergiesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.