16.04.2026, Polizeipräsidium Unterfranken

Blitzmarathon 2026 in Unterfranken - Die Polizei Unterfranken zieht Bilanz

UNTERFRANKEN. Im Rahmen des bayernweiten Blitzmarathons waren die unterfränkischen Polizeibeamtinnen und -beamten für 24 Stunden im Einsatz. An den 110 Messstellen im gesamten Regierungsbezirk stellten die Beamten insgesamt 525 Geschwindigkeitsverstöße fest. Das Polizeipräsidium Unterfranken blickt insgesamt auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Teils mussten jedoch erhebliche Überschreitungen festgestellt werden.

Hauptunfallursache Geschwindigkeit

Auch im Jahr 2025 waren überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit Hauptunfallursachen bei folgenschweren Verkehrsunfällen mit verletzten oder getöteten Personen. Allein in Unterfranken wurden bei Geschwindigkeitsunfällen 683 Personen verletzt. Acht Verkehrsteilnehmer verloren hierdurch ihr Leben. Durch Kontrollaktionen wie den 24-Stunden-Blitzmarathon sollen Verkehrsunfälle vermieden und das Geschwindigkeits- und Fahrverhalten der Bevölkerung positiv beeinflusst werden.

Bilanz des Polizeipräsidiums Unterfranken

Das Polizeipräsidium Unterfranken blickt insgesamt zufrieden auf den Tag und wertet den Blitzmarathon als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Insgesamt wurden rund 30.000 Fahrzeuge gemessen, 525 davon waren zu schnell. Die übrigen Fahrzeuge und somit der weitaus größte Teil der Verkehrsteilnehmer haben sich vorbildlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Vor allem das auch heuer gezeigte Verständnis der Bevölkerung für die Kontrollen und der Zuspruch für die Aktion macht aus dem Aktionstag einen Erfolg.

Trauriger Höchstwert des Blitzmarathons 2026

Auf der B469, Gemarkung Stockstadt, wurde am Mittwochabend ein Autofahrer bei erlaubten 80 km/h mit 134 km/h gemessen. Neben einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro muss der Fahrer mit einem einmonatigen Fahrverbot sowie zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Auch wenn der Blitzmarathon nun vorbei ist, werden in Unterfranken auch weiterhin Kontrollen und Messungen durchgeführt. Die Polizei appelliert an die Fahrzeugführer, sich auch weiterhin an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Geschwindigkeit zudem den persönlichen Fähigkeiten und auch den Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Jeder Einzelne trägt für sich und andere im Straßenverkehr Verantwortung.