21.04.2026, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

PP SCHWABEN SÜD/WEST. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West veröffentlicht den Jahresbericht zur politisch motivierten Kriminalität im Schutzbereich.

Die politisch motivierte Kriminalität umfasst die „klassischen“ Staatsschutzdelikte und sonstige Straftaten, wenn nach Würdigung der Gesamtumstände eine politische Tatmotivation vorliegt.
 

Der Anteil der politisch motivierten Straftaten betrug 2025 1,51 Prozent (oder 564 Fälle) an der Gesamtkriminalität. Dies ergibt erstmals seit 2020 wieder einen leichten Rückgang um 1,24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Anteil an den Straftaten stellt der Bereich der Propagandadelikte und Sachbeschädigung mit 287 erfassten Delikten dar. Darunter fallen beispielsweise Beschädigungen von Wahlplakaten, aber auch Propagandadelikte.

Der zweitgrößte Bereich sind die Straftaten aus dem Bereich der politisch motivierten Kriminalität –rechts– mit etwa 260 erfassten Delikten.

Frau Dr. Claudia Strößner nimmt zum Jahresbericht 2025 wie folgt Stellung:

„Der Rückgang politisch motivierter Straftaten, insbesondere bei den Gewaltdelikten, bestätigt eine Wirkung unserer Strategien: Null Toleranz für Extremismus. Dennoch bleibt es eine wichtige Aufgabe, die Ursachen von Radikalisierung konsequent zu bekämpfen, Schutzmaßnahmen für gefährdete Gruppen zu erhöhen und die Öffentlichkeit transparent zu informieren.“

Als Ausblick in die Zukunft:

„Wir bleiben entschlossen, die demokratische Grundordnung zu schützen, und werden weiterhin gegen jegliche Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Jahresbericht 2025 liefert uns wichtige Erkenntnisse, die wir nutzen, um unsere Arbeit noch wirksamer zu gestalten.“

Den Gesamtbericht finden Sie hier zum Download:

Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).