01.05.2026, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

PP SCHWABEN SÜD/WEST. Eine in der Gesamtschau ruhige „Freinacht“ liegt hinter den Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Auch 2026 kam es zu keinen größeren Einsätzen. Die Polizei zieht daher ein überwiegend positives Fazit.

Nach einem leichten Anstieg der Einsatzzahlen im Jahr 2025 verzeichnete das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in diesem Jahr einen Rückgang der Gesamteinsätze von 113 Einsätzen im Jahr 2025 auf 55 im Jahr 2026. Die Einsatzanlässe waren überwiegend niederschwellig.

In elf Fällen mussten die Beamten beispielsweise zu mitgeteilten Ruhestörungen ausrücken. Noch in der Nacht wurden der Polizei zehn (Vorjahr: sieben) Sachbeschädigungen bekannt. Verglichen mit dem Vorjahr, stieg der dabei entstandene Sachschaden unerfreulicherweise auf rund 6.500 Euro (Vorjahr: 1.250 Euro) an. Erfahrungsgemäß wird allerdings das genaue Ausmaß eventueller Beschädigungen erst im Laufe der nächsten Tage vollständig bekannt. Die aktuell vorliegenden Zahlen stellen folglich nur einen bisherigen Sachstand dar.

In der vergangenen Freinacht nahmen die Beamten elf Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten auf (Vorjahr: neun). Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden in diesem Jahr auch drei Einsatzkräfte der Polizei in Kempten durch einen tätlichen Angriff einer 20-jährigen Gambierin verletzt. Die Verletzungen waren zum Glück nur leicht, die Beamten konnten ihren Dienst im Nachgang fortsetzen.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht eine positive Bilanz. Der Dank der Beamtinnen und Beamten richtet sich daher an alle, die sich in der Freinacht an Recht und Gesetz gehalten haben und die Grenzen des Brauchtums nicht überschritten. 

Dennoch weist das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West darauf hin, dass die „Freinacht“ keineswegs ein Freibrief für die Begehung von Straftaten und die mutwillige Zerstörung fremden Eigentums ist. (PP Schwaben Süd/West)

 

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