04.05.2026, Polizeipräsidium München

660.     Sturz einer Fahrradfahrerin; diese wird schwer verletzt – Sauerlach

661.     Sturz eines Fahrradfahrers; dieser wird schwer verletzt – Harlaching

662.     Person begibt sich in U-Bahntunnel, kollidiert mit U-Bahn und wird schwer verletzt – Ludwigsvorstadt

663.     Festnahme nach sexueller Belästigung – Allach-Untermenzing

664.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexuellem Missbrauch von Kindern durch exhibitionistische Handlung – Untergiesing

665.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach schwerer Brandstiftung – Pasing

666.     Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion des ADFC und der Polizei München – Am Forum bei der Münchner Freiheit


660.     Sturz einer Fahrradfahrerin; diese wird schwer verletzt – Sauerlach

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 13:10 Uhr, befuhr eine 25-jährige Fahrradfahrerin mit rumänischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München mit einem Mountainbike den Feldweg neben der Staatsstraße 2070 in Richtung Altkirchen.

Dort stürzte sie. Sie wurde dabei schwer am Kopf verletzt und mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

Das Fahrrad der 25-Jährigen wurde leicht beschädigt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei. Dabei ergaben sich bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden beim Unfall.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.


661.     Sturz eines Fahrradfahrers; dieser wird schwer verletzt – Harlaching

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 13:25 Uhr, befuhr ein 45-jähriger Fahrradfahrer mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Mountainbike den Isar-Radweg auf der östlichen Isarseite in Richtung Grünwald.

Er stürzte dort und wurde bei dem Sturz schwer am Kopf verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

Das Fahrrad wurde leicht beschädigt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei. Dabei ergaben sich bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden beim Unfall.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.


662.     Person begibt sich in U-Bahntunnel, kollidiert mit U-Bahn und wird schwer verletzt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 23:00 Uhr, befand sich ein 46-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck an einem U-Bahngleis des Hauptbahnhofes München. Er überstieg dort eine Absperrung und begab sich fußläufig in den dortigen U-Bahntunnel Richtung Karlsplatz (Stachus).

Zur gleichen Zeit fuhr dort eine U-Bahn vom Hauptbahnhof kommend in Richtung U-Bahnhof Karlsplatz (Stachus).

Circa 100 Meter vor dem U-Bahnhof Karlsplatz wurde der 46-Jährige auf seiner linken Körperseite von der rechten Fahrzeugseite der vorbeifahrenden U-Bahn touchiert. Er wurde durch die Kollision schwer verletzt.

Der Fahrzeugführer der U-Bahn bemerkte die Kollision zunächst nicht.

Der schwer Verletzte verließ den U-Bahntunnel am U-Bahnhof Karlsplatz (Stachus) und begab sich über das Sperrengeschoss an die Oberfläche. Dort wurden Passanten auf die schweren Verletzungen im Bereich des Oberkörpers aufmerksam und verständigten den Notruf. Sofort wurden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Der 46-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 46-Jährige konnte zunächst keine Angaben zum Unfallhergang machen. Durch die Polizei konnte der Unfallhergang im Laufe des Einsatzes ermittelt werden.

Der 46-Jährige wurde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Verkehrspolizei gefühlt.


663.     Festnahme nach sexueller Belästigung – Allach-Untermenzing

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 02:15 Uhr, kam es am S-Bahnhof Allach zu einer sexuellen Belästigung.

Ein 27-jähriger Mann mit bulgarischer Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in München hatte eine 18-jährige Person mit deutscher Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in München zunächst angesprochen und gegen ihren Willen unsittlich berührt.

Die 18-Jährige Person konnte im Verlauf der Geschehnisse eine Freundin über einen Messenger Dienst verständigen, die sich daraufhin zum S-Bahnhof begab, den Tatverdächtigen ansprach und den Polizeinotruf 110 verständigte.

Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen kurz danach in der Nähe antreffen und festnehmen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Polizei übernommen.


664.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexuellem Missbrauch von Kindern durch exhibitionistische Handlung – Untergiesing

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 17:45 Uhr, befanden sich zwei 12-jährige Mädchen mit deutscher Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in München auf der Liegefläche in einem Freizeitbad in Untergiesing.

Die beiden Mädchen stellten fest, dass ein 48-Jähriger mit deutscher Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in München, welcher in der Nähe saß, augenscheinlich seinen Genitalbereich teilweise entblößte und die Mädchen dabei ansah.

Beim Verlassen des Schwimmbades verständigten die beiden Mädchen einen Bademeister, welcher den Polizeinotruf 110 verständigte und mit dem Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte im Büro wartete.

Gegen den 48-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen sexuellem Missbrauch von Kindern eingeleitet. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt das Kommissariat 17.


665.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach schwerer Brandstiftung – Pasing

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 11:20 Uhr, bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Pasing eine starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss des Hauses und verständigten daraufhin den Notruf. Umgehend wurden mehrere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München und der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Vor Ort konnte in der Wohnung einer 44-jährigen Deutschen, welche selbst nicht vor Ort war, ein Brand festgestellt und durch die Feuerwehr gelöscht werden. 

Während des Einsatzes wurden mehrere Bewohner des Hauses durch die Feuerwehr ins Freie verbracht. Bei dem Brand wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt.

Der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Vor Ort wurden Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt und es ergaben sich Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung in der Wohnung.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich zur Tatzeit ein Bekannter der 44-Jährigen, ein 46-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Dachau, berechtigt in der Wohnung aufgehalten habe. Aufgrund eines Streits zwischen der 44-Jährigen und dem Tatverdächtigen, setzte dieser das Bett und ein Sofa in Brand und entfernte sich im Anschluss aus der Wohnung.

Der 46-jährige Tatverdächtige konnte im Laufe des Nachmittags durch zivile Einsatzkräfte der Polizei München an seiner Wohnadresse in Dachau festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo über die Haftfrage entschieden wird.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.


666.     Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion des ADFC und der Polizei München – Am Forum bei der Münchner Freiheit

Am Dienstag, 05.05.2026, im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, findet eine gemeinsame Fahrradcodieraktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs München e.V. (ADFC) und der Münchner Polizei am Forum Münchner Freiheit statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung klären Polizeibeamte insbesondere zum Thema Fahrraddiebstahl auf und geben nützliche Hinweise und Tipps, um nicht Opfer eines Fahrraddiebstahls zu werden.

Aus polizeilicher Sicht ist ein codiertes Fahrrad sehr sinnvoll, um beispielsweise im Falle eines Verlustes oder Diebstahls das Fahrrad dem Geschädigten bzw. Verlierer schnell zuzuordnen und es ihm wieder aushändigen zu können. Bei einem Diebstahl kann eine Codierung auch der Polizei sehr nützliche Hinweise für die Ermittlung eines Täters geben.

Der Kreisverband München des ADFC codiert seit über 20 Jahren Fahrräder mit dem EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nachweis). Dieser Code wurde Anfang der 1990er Jahre von der hessischen Polizei entwickelt und wird heute in fast allen Bundesländern verwendet. Der Code setzt sich zusammen aus Stadt- bzw. Landkreis, einem Straßenschlüssel, der Hausnummer sowie der Initialen des Besitzers und der Jahreszahl der Codierung. So kann man über den Code Rückschlüsse auf den Eigentümer erhalten und eine Registrierung oder Datenverwaltung ist nicht notwendig.

Wie läuft eine Codierung ab?
Vor jeder Codierung muss der Besitzer des zu codierenden Fahrrades ein Identitätsdokument sowie einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad (z. B. Kaufbeleg) vorzeigen. Die Nummer des Ausweises wird auf dem Codierauftrag notiert. Ist keine Kaufquittung mehr vorhanden, unterschreibt der Besitzer eine Eigentumserklärung, die der ADFC aufbewahrt. Der Code wird dann entsprechend eingetragen und an einen Techniker weitergegeben, der diesen dann am Fahrzeug eingraviert. Neben den Angaben zum Besitzer wird auch eine grobe Beschreibung des Fahrrades auf dem Auftrag notiert (Hersteller, Marke, Farbe, usw.). Auch die am Fahrrad bereits angebrachte Rahmennummer wird am Fahrrad direkt abgelesen und überprüft. Der fertig ausgefüllte Codierauftrag wird vom ADFC gescannt und archiviert. Das Original verbleibt beim Besitzer. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Grundsätzlich können alle Arten von Fahrrädern, auch E-Bikes (z.B. Pedelecs) codiert werden. Nicht codiert werden können Fahrräder aus Titan oder Carbon. Alternativ können diese Fahrräder etikettiert werden.

Der ADFC erhebt Kosten von bis zu 15 Euro pro codiertem Fahrrad. Die Beratung der Polizei ist kostenlos.

Dieses Jahr finden noch fünf weitere Codieraktionen (jeweils von 13:00 – 18:00 Uhr) im Bereich des Polizeipräsidiums München statt:
Mittwoch, 20.05.2026, am Partnachplatz
Mittwoch, 10.06.2026, am Rathausplatz in Unterhaching
Mittwoch, 15.07.2026, am Canisiusplatz
Mittwoch, 22.07.2026, am Forum Schwanthalerhöhe
Mittwoch, 09.09.2026, in der Georg-Birk-Straße (neben der Bushaltestelle)