TRAUNREUT, LKR. TRAUNSTEIN. Am Mittwochabend, den 6. Mai 2026, soll ein 47-Jähriger seine 30-jährige getrennt lebende Ehefrau in Traunreut erheblich verletzt haben. Die Polizei nahm den dringend Tatverdächtigen wenige Stunden nach der Tat fest. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigten befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Am Mittwoch (6. Mai 2026), gegen 22.00 Uhr, wurde über den Notruf des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass in einer Asylbewerberunterkunft in Traunreut eine Frau verletzt worden sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass ein 47-jähriger Mann seine 30-jährige getrennt lebende Ehefrau erheblich verletzt haben soll. Anschließend soll der Tatverdächtige zunächst in unbekannte Richtung geflüchtet sein.
Die mutmaßliche Geschädigte, eine nigerianische Staatsangehörige, wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Nach Auskunft der Ärzte besteht für die Frau derzeit keine Lebensgefahr.
Unter der Einsatzleitung der Polizeiinspektion Trostberg erfolgten unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung umliegender Dienststellen sowie eines Polizeihubschraubers. Hierbei konnte der dringend Tatverdächtige im Tatortnahbereich vorläufig festgenommen werden.
Nach der Hinzuziehung des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernahm das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Der 47-jährige nigerianische Beschuldigte wurde am heutigen Donnerstag, den 7. Mai 2026, dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Traunstein zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
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