11.05.2026, Polizeipräsidium Niederbayern

LANDSHUT. Am heutigen Montag (11.05.2026) ist es in dem Gebäude der Staatsanwaltschaft Landshut in der Niedermayerstraße aufgrund eines Gefahrstoffaustrittes zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr und weiterer Hilfsorganisationen gekommen.

Gegen 12.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Gefahrstoffaustritt in einem Kellerraum alarmiert. Dieser bestätigte sich vor Ort, weshalb die Einsatzkräfte sich mit speziellen Chemikalienschutzanzügen im Gebäude bewegen mussten. Das betroffene Areal wurde umgehend geräumt. Vier Personen wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst versorgt und schließlich ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen konnten die Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen. Die Einsatzkräfte konnten den Gefahrstoff im Gebäude auffangen und diesen in speziellen Behältnissen sicher aus dem Gebäude ins Freie verbringen. Dieser wird nun fachgerecht untersucht und entsorgt.

Eine Gefahr für die weiteren Mitarbeiter, für den im Gebäude untergebrachten Kindergarten sowie für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt und Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Landshut waren mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort. Sie wurden von einem Großaufgebot weiterer Hilfsorganisationen unterstützt und abgesichert. Während des Einsatzes kam es rund um die Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen.

Die Untersuchungen zum Austritt des Gefahrgutes wurden von der Polizeiinspektion Landshut unter Einbindung von Fachkräften für Gefahrgut der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf übernommen. Nach ersten Hinweisen kam es zu dem Gefahrgutaustritt im Zusammenhang mit der Entsorgung von eingezogenen Gegenständen.


Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, POKin Hiller, Tel. 09421/868-1013
Veröffentlicht: 11.05.2026, 16.50 Uhr