LINDAU. Am Dienstagmorgen kam es auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau auf Höhe Pechtensweiler zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 74-jähriger Deutscher mit seinem Sportwagen auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle verlor und in den Graben neben der Fahrbahn schlitterte. Dabei kollidierte er mit einem Verkehrsschild und kam im Bankett zum Stehen. Da sowohl der Pkw, als auch das Verkehrsschild, stark beschädigt wurden, beträgt die geschätzte Schadenshöhe bei diesem Unfall 140.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des verunfallten Fahrzeuges musste die rechte Fahrspur für eine kurze Zeit durch die eingesetzte Polizeistreife gesperrt werden.
Vermutlich ebenfalls aufgrund dieser Wetterverhältnisse kam es auf gleicher Höhe in den nachfolgenden Minuten auf der Gegenspur in Fahrtrichtung München zu zwei alleinbeteiligten Unfällen. Der 34-jährige deutsche Fahrer eines Pkw verlor die Kontrolle über seinen Wagen, woraufhin er mit der Leitplanke kollidierte und infolgedessen nach rechts in das Bankett rutschte. An seinem Fahrzeug und der Leitplanke entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro, er selbst blieb unverletzt.
Zu der exakt gleichen Zeit verlor ein dahinterfahrender 38‑jähriger deutscher Fahrer eines Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schlittern und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, der 38‑Jährige konnte sich jedoch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus Lindau verbracht. Sein Pkw wurde jedoch durch den Unfall stark beschädigt, weshalb sich die Schadenssumme hier auf ca. 30.000 € beläuft.
Zur Unfallaufnahme, Bergung der Verletzten und der Fahrzeuge musste die Fahrbahn in Richtung München für eine Stunde komplett gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Da alle drei Unfallbeteiligten nicht der Witterung entsprechend ihre Fahrweise angepasst haben, erwartet diese im Nachgang ein Bußgeld. (PI Lindau)
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