LANDSHUT. Am 22.05.2026 kam es im Zuge eines vereinbarten Treffens zwischen drei Personen zu einem schweren Raub sowie einer gefährlichen Körperverletzung unter Anwendung einer Luftpistole. Eine Frau wurde dabei verletzt. Ein Tatverdächtiger befindet sich zwischenzeitlich in Haft.
Gegen 19.00 Uhr trafen sich zwei 17-jährige Deutsche mit einer 19-jährigen Deutschen im Bereich der Hans-Wertinger-Straße. Während des Treffens forderte einer der beiden die junge Frau plötzlich auf, ihr Geld auszuhändigen und zeigte dabei eine Luftpistole vor. Als sie sich weigerte, griff einer der 17-Jährigen in ihre Handtasche und nahm Geldscheine heraus. Die Frau zog daraufhin ein Messer. Die beiden Jugendlichen flüchteten. Die Frau folgte ihnen jedoch. Als die Jugendlichen dies bemerkten, drehte sich einer der beiden um und schoss mehrmals auf die 19-Jährige. Diese wurde dabei schwer im Gesicht verletzt.
Im Zuge sofort eingeleiteter Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen durch die Polizeiinspektion Landshut konnten die beiden Tatverdächtigen ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Bei Durchsuchungsmaßnahmen konnte sowohl das Messer, Bargeld und Betäubungsmittel als auch die Luftpistole aufgefunden und sichergestellt werden.
Die Frau wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Sie konnte es zwischenzeitlich wieder verlassen.
Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Landshut und der Kriminalpolizeiinspektion Landshut übernommen. Einer der 17-Jährigen wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der andere 17-Jährige, der im Verdacht steht, die Luftpistole eingesetzt zu haben, wurde am 23.05.2026 dem Ermittlungsrichter des Amtsgericht Landshut vorgeführt, da die Staatsanwaltschaft gegen ihn einen Untersuchungshaftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung beantragt hatte. Dieser wurde erlassen und der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
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Veröffentlicht: 26.05.2026, 12.00 Uhr