15.06.2026, Polizeipräsidium München

Inhalt:

875.     Zusammenstoß zwischen E-Scooter und Fahrrad; zwei Unfallbeteiligte flüchtig; eine Person verletzt – Ramersdorf

876.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Untergiesing

877.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines E-Scooters – Altstadt

878.     Terminhinweis:

            Aktionstag „Prävention zum Begreifen und Erleben“ am Marienplatz


875.     Zusammenstoß zwischen E-Scooter und Fahrrad; zwei Unfallbeteiligte flüchtig; eine Person verletzt – Ramersdorf

Am Sonntag, 14.06.2026, gegen 21:10 Uhr, befuhr ein 43-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad den rechten Radweg der Bad-Schachener-Straße in Richtung Michaelibad.

Zur selben Zeit befuhren zwei männliche, bis dato unbekannte Personen denselben Radweg mit einem gemieteten E-Scooter in entgegengesetzter Richtung.

Auf Höhe des Innsbrucker Rings kollidierten die beiden Fahrzeuge frontal miteinander. Dabei stürzten die beiden unbekannten Personen auf dem E-Scooter zu Boden. Der 43-Jährige konnte einen Sturz verhindern, wurde durch den Zusammenstoß jedoch verletzt.

Nach dem Unfall flüchteten die beiden unbekannten Männer zu Fuß. Ihren E-Scooter ließen sie zurück.

Bei dem Unfall entstand ein geringfügiger Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, bzw. zu den flüchtigen Personen machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216- 3322, in Verbindung zu setzen.


876.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Untergiesing

Am Sonntag, 14.06.2026, gegen 22:20 Uhr, war eine 31-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München als Fußgängerin in der Pilgersheimerstraße unterwegs. Dabei bemerkte sie eine männliche Person, die mit entblößtem Unterkörper an einem offenen Fenster im Obergeschoss eines Wohnhauses stand und sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die 31-Jährige verständigte deshalb den Polizeinotruf 110.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten einen 56-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München als Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen.

Gegen den 56-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen einer exhibitionistischen Handlung eingeleitet. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 15.


877.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines E-Scooters – Altstadt

Am Sonntag, 14.06.2026, gegen 22:35 Uhr, befand sich ein 26-Jähriger mit kolumbianischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München in einem Außenbereich eines gastronomischen Betriebes im Bereich des Sendlinger-Tor-Platzes. Dabei stellte er seinen E-Scooter in unmittelbarer Nähe zum Lokal ab.

Ein bis zu dem Zeitpunkt unbekannter Täter ging zu Fuß an der Gaststätte vorbei, stieg unvermittelt auf den E-Scooter und fuhr damit los. Ein Zeuge bemerkte die Situation, holte den Täter ein und hielt ihn fest. Anschließend wurde der Polizeinotruf 110 gerufen.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten wurde der Tatverdächtige, ein 35-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, an die Polizei übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Er wurde wegen des Diebstahls angezeigt.

Das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


878.     Terminhinweis:
Aktionstag „Prävention zum Begreifen und Erleben“ am Marienplatz

Im Zeitraum vom 1. bis 30. Juni 2026 beteiligt sich das Polizeipräsidium München im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ an einer bayernweiten Verkehrsschwerpunktaktion zur Erhöhung der Sicherheit auf Landstraßen. Auch wenn sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München nur wenige typische Landstraßen befinden, sind die Kontrollthemen auch für die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet und im Landkreis relevant. Unter anderem stehen Geschwindigkeit und Ablenkung durch beispielsweise Handy am Steuer im Fokus.

Im Rahmen dieser Verkehrssicherheitskampagne wird ein Aktionstag durchgeführt, an dem Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Vertreterinnen und Vertreter des Mobilitätsreferats der Landeshauptstadt München vor Ort präsent sein werden.

Die Veranstaltung findet am

Mittwoch, 17. Juni 2026, von 11:00 Uhr bis 18:30 Uhr,
in der Münchner Innenstadt am Marienplatz (direkt vor dem Rathaus)

statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Gefahren des Straßenverkehrs – insbesondere die Folgen überhöhter Geschwindigkeit – anschaulich zu vermitteln. Hierzu wird unter anderem der polizeiliche Präventionsanhänger ausgestellt. Das darin präsentierte Unfallwrack eines Fahrzeugs, das in ein illegales Kraftfahrzeugrennen verwickelt war, dient als eindringliches Mahnmal und verdeutlicht die oftmals lebensverändernden Folgen rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr. 2025 verloren 6 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München ihr Leben. Weitere 47 Verkehrsteilnehmer wurden schwer verletzt.

Darüber hinaus bietet das Format „Popcorn with a Cop“ die Möglichkeit, bei kostenlosem Popcorn mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ins Gespräch zu kommen. Dabei können Fragen und Anliegen zur Verkehrssicherheit sowie zu allgemeinen polizeilichen Themen erörtert werden.

Das Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München beteiligt sich zudem mit dem Pop-up-Fotostudio „Dein Foto für Münchens Straßen“ an der Veranstaltung. Im Rahmen eines interaktiven Fotospiels können Besucherinnen und Besucher verschiedene Verkehrssituationen nachstellen und sich dabei mit dem Thema Geschwindigkeit im Straßenverkehr auseinandersetzen.

Das Polizeipräsidium München und die Landeshauptstadt München laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an diesem Tag am Marienplatz vorbeizukommen.