17.06.2026, Polizeipräsidium Oberbayern Süd

WOLFRATSHAUSEN, LKR. BAD TÖLZ-WOLFRATSHAUSEN. Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft am Freitag, den 12. Juni 2026, im Stadtgebiet Wolfratshausen laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei auf Hochtouren. Hierzu wurde bei der Kriminalpolizei nun eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Wie bereits berichtet, überfielen am Freitagvormittag, 12. Juni 2026, zwei bislang unbekannte Männer ein Juweliergeschäft im Wolfratshauser Stadtgebiet. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderten die Täter die Herausgabe von Wertgegenständen. Im weiteren Verlauf flüchteten die Täter ohne Tatbeute unerkannt in unbekannte Richtung.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eingeleiteten groß angelegten Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Ermittlung oder Festnahme eines Tatverdächtigen.

Das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II wegen des Verdachts einer Raubstraftat. Im Zuge der Untersuchungen prüfen die Ermittler auch Zusammenhänge mit weiteren vergangenen Taten - sowohl im regionalen als auch im überregionalen Umfeld -.

Zur Aufklärung des Verbrechens wurde nun die Ermittlungsgruppe „Froschteich“ eingerichtet. Diese setzt sich derzeit aus Beamtinnen und Beamten verschiedener Kommissariate der Kriminalpolizeidienststellen Weilheim, Garmisch-Partenkirchen und Rosenheim zusammen. Darüber hinaus sind Spezialistinnen und Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts in die Ermittlungen eingebunden.

Die laufenden Untersuchungen führten bisher nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Die Identifizierung der Täter, die Aufklärung möglicher Hintergründe sowie die Motivlage sind weiterhin Gegenstand der andauernden kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

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Oberbayern Süd

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