06.07.2026, Polizeipräsidium Niederbayern

NIEDERBAYERN. Im Rahmen der landesweiten Schwerpunktaktion „Sicherheit auf Landstraßen“ führte die niederbayerische Polizei im Juni 2026 zahlreiche Kontrollen und Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Ziel der Aktion war es, die Hauptunfallursachen auf Landstraßen zu bekämpfen und Verkehrsteilnehmer für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Bezugsmeldung: Niederbayern: Landesweite Schwerpunktaktion „Sicherheit auf Landstraßen“

An den Kontrollmaßnahmen beteiligten sich die Verkehrspolizeiinspektionen Passau, Landshut und Deggendorf sowie die örtlich zuständigen Dienststellen. Insgesamt waren dabei rund 670 Einsatzkräfte im Einsatz. Die polizeilichen Maßnahmen konzentrierten sich insbesondere auf unfallträchtige Streckenabschnitte und bekannte Gefahrenbereiche im niederbayerischen Verkehrsraum.

Im Rahmen der Schwerpunktaktion wurden insgesamt 12 Straftanzeigen sowie 806 Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten registriert. Zudem wurden 1.200 Verwarnungen ausgesprochen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den wesentlichen Unfallursachen im Zusammenhang mit Landstraßenunfällen.

Bei den Geschwindigkeitskontrollen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 1.877 Verstöße fest. Die Kontrollen zeigten erneut, dass nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ein wesentlicher Faktor für schwere Verkehrsunfälle bleibt.

Darüber hinaus wurden 197 Verstöße wegen Ablenkung durch die Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt festgestellt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass bereits kurze Ablenkungsmomente erhebliche Folgen haben können.

Im Bereich der Gurtpflicht wurden über 100 Verstöße geahndet. Die Polizei appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, Sicherheitsgurte konsequent zu nutzen, da diese bei Verkehrsunfällen entscheidend zur Reduzierung schwerer Verletzungen beitragen können.

Auch gefährliche Überholmanöver standen im Mittelpunkt der Kontrollen. Hierbei wurden neun Verstöße gegen die Vorschriften zum Überholen festgestellt.

Neben den repressiven Maßnahmen setzte die niederbayerische Polizei auch auf Prävention. Bei mehreren Veranstaltungen informierten Einsatzkräfte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere zu den Themen Geschwindigkeit, Ablenkung, Motorrad- und Pedelec-Sicherheit sowie allgemeine Verkehrssicherheit.

Die niederbayerische Polizei zieht eine positive Bilanz der Schwerpunktaktion. Durch gezielte Kontrollen und Präventionsmaßnahmen konnten zahlreiche Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Die Polizei wird auch künftig durch Kontrollen und Aufklärungsarbeit dazu beitragen, die Verkehrssicherheit auf Landstraßen weiter zu verbessern und schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren.


Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, PKin Gibis, Tel.: 09421/ 868-1015
Veröffentlicht: 06.07.2026, 08:25 Uhr