13.07.2026, Polizeipräsidium Niederbayern

BISCHOFSMAIS, LKR. REGEN. Im Rahmen des länderübergreifenden EU-LIFE-Projekts „wildLIFEcrime“ führte das Polizeipräsidium Niederbayern im Schwerpunktmonat Juni mehrere Artenschutzstreifen durch. Am Montag, den 29.06.2026, waren hierzu Diensthundeführer der Zentralen Einsatzdienste Straubing im Bereich Bischofsmais im Einsatz.

Bezugsmeldung: Niederbayern: Verstärkte Artenschutzkontrollen im Rahmen des Projekts „wildLIFEcrime“

Ziel der Maßnahme war es, mögliche Verstöße gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen frühzeitig zu erkennen und einen Beitrag zum Schutz streng geschützter Tierarten zu leisten. Im Rahmen der Schwerpunktmaßnahmen im Monat Juni wurden niederbayernweit verstärkt Artenschutzstreifen durchgeführt.

Die eingesetzten Diensthundeführer bestreiften mit insgesamt vier Diensthunden ausgewählte Bereiche in Bischofsmais, darunter Waldgebiete, Wanderwege und weitere Flächen, in denen eine besondere Gefährdung für geschützte Tierarten bestehen kann. Dabei lag der Fokus insbesondere auf dem Erkennen möglicher Giftköder, Fallen oder sonstiger verdächtiger Gegenstände sowie dem Auffinden verletzter oder getöteter Tiere. Bei diesem Streifengang konnten glücklicherweise keine Feststellungen gemacht werden.

Das Polizeipräsidium Niederbayern beteiligt sich seit dem Jahr 2023 am EU-LIFE-Projekt „wildLIFEcrime“ zur Bekämpfung von Naturschutzkriminalität. Nach dem Schwerpunktmonat Juni wird im Oktober ein weiterer Schwerpunktmonat mit verstärkten Artenschutzkontrollen durchgeführt.

Die Polizei ist bei der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten im Bereich des Artenschutzes auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Verdächtige Wahrnehmungen oder Beobachtungen können jederzeit der Polizei mitgeteilt werden.


Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, PKin Gibis, Tel.: 09421/ 868-1015
Veröffentlicht: 13.07.2026, 08:50 Uhr