1053. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Altstadt
1054. Größerer Polizeieinsatz – Thalkirchen
1055. Brand eines Pkw – Berg am Laim
1056. Betriebsunfall, eine Person schwer verletzt – Laim
1057. Pkw-Fahrerin gerät in Gegenverkehr und kollidiert mit mehreren Pkw; zwei Personen verletzt – Sendling
1053. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Altstadt
Am Mittwoch, 15.07.2026, gegen 04:00 Uhr, befand sich eine 31-Jährige mit somalischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München in einem Linienbus der MVG in der Innenstadt. Während der Fahrt setzte sich ein ihr unbekannter Mann auf den Sitzplatz neben sie, sprach sie an und legte ungefragt seinen Arm um sie. Im weiteren Verlauf versuchte der Mann die 31-Jährige zu küssen. Die 31-Jährige wehrte sich und zeigte eindeutig, dass sie mit der Handlung nicht einverstanden war.
Eine weitere Frau, die ebenfalls als Fahrgast im Bus war, sowie der Busfahrer wurden auf die Situation aufmerksam und zeigten Zivilcourage, indem sie einschritten und die 31-Jährige von dem Mann trennten. Außerdem verständigten sie den Polizeinotruf 110.
Nach drei Minuten war ein Streifenwagen vor Ort und konnte den Tatverdächtigen antreffen. Dabei handelte es sich um einen 30-Jährigen mit somalischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Er wurde wegen der sexuellen Belästigung angezeigt und anschließend entlassen.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“, welche durch das Polizeipräsidium München, die MVG-München, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei München ins Leben gerufen wurde, dient dazu, das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu steigern.
Wenn man im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, ermutigen die Akteure dazu, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird und durch den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.
Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, so zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
1054. Größerer Polizeieinsatz – Thalkirchen
Am Donnerstag, 16.07.2026, gegen 14:20 Uhr, informierte eine Zeugin den Polizeinotruf 110 darüber, dass eine Person ein Haus betreten hatte und dabei sichtbar einen Gegenstand, den sie als Schusswaffe beschrieb, bei sich trug. Sofort wurde eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Kurz darauf ging eine weitere Meldung beim Polizeinotruf 110 darüber ein, dass sich eine verdächtige Person in der Nähe des Bahnhofs Solln aufhalte, welche eine Schusswaffe an einem Waffengürtel trage.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten schließlich dazu, dass gegen 15:20 Uhr eine verdächtige Person angehalten und kontrolliert werden konnte. Dabei handelte es sich um einen 19-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, welcher angab, mit einer Softair-Waffe unterwegs gewesen zu sein.
Bei der Durchsuchung seines Zimmers wurden eine Vielzahl von erlaubnisfreien Kurz- und Langwaffen sowie Messern sichergestellt. Er wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz angezeigt.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1055. Brand eines Pkw – Berg am Laim
Am Donnerstag, 16.07.2026, gegen 08:20 Uhr, verständigte ein Passant den Polizeinotruf 110, nachdem er einen brennenden Pkw im Bereich der Gronsdorfer Straße und Josephsburgstraße, der ordnungsgemäß am Straßenrand geparkt war, festgestellt hatte.
Sofort wurden Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelang es dem Passanten, den Brand weitgehend selbst zu löschen. Die Feuerwehr führte anschließend Nachlöscharbeiten durch.
Durch das Feuer entstand an dem Pkw ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Das Kommissariat 13 führt wegen dem Verdacht der Brandstiftung die Ermittlungen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Gronsdorfer Straße und Josephsburgstraße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1056. Betriebsunfall, eine Person schwer verletzt – Laim
Am Donnerstag, 16.07.2026, gegen 17.00 Uhr, kam es auf einer Baustelle in Laim zu einem Betriebsunfall. Ein 59-Jähriger mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München stürzte aus bislang ungeklärter Ursache in einen Schacht.
Der 59-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Ein auf der Baustelle anwesender Zeuge bemerkte den Unfall, leistete umgehend Erste Hilfe und verständigte den Rettungsdienst.
Der 59-Jährige wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, übernommen.
1057. Pkw-Fahrerin gerät in Gegenverkehr und kollidiert mit mehreren Pkw; zwei Personen verletzt – Sendling
Am Donnerstag, 16.07.2026, gegen 22:45 Uhr, fuhr eine 29-Jährige mit russischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem VW Pkw auf der Brudermühlstraße in Richtung Esswurmstraße.
Zur selben Zeit fuhren ein 57-Jähriger mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Österreich mit einem Jaguar Pkw, ein 28-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Seat Pkw und ein 44-Jähriger, Staatsangehöriger der Vereinigten Arabischen Emirate und ohne festen Wohnsitz in Deutschland mit einem Mercedes Pkw in entgegengesetzter Fahrtrichtung.
Hierbei mussten die drei Verkehrsteilnehmer verkehrsbedingt warten. Nach ersten Erkenntnissen stand die 29-Jährige zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Sie geriet ohne Fremdeinwirkung nach links in den Gegenverkehr und kollidierte mit den wartenden Pkw.
Durch den Zusammenstoß wurden der 57-Jährige und der 28-Jährige leicht verletzt. Der 28-Jährige musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
An allen vier Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. Die Pkw der 29-Jährigen und des 28-Jährigen wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Brudermühlstraße zunächst für eine Stunde komplett und anschließend für eine weitere Stunde in westlicher Fahrtrichtung gesperrt. Aufgrund diverser Sperrungen und Baustellen um die Unfallörtlichkeit kam es trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Nach ersten Erkenntnissen befand sich im Fahrzeug der 29-Jährigen zum Unfallzeitpunkt ein männlicher Beifahrer, welcher jedoch vor Eintreffen der Polizeibeamten die Unfallstelle verlassen hatte.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere der Beifahrer der 29-jährigen Pkw-Fahrerin, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.