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04.05.2021, PP München


Pressebericht vom 04.05.2021

Inhalt:

651. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

652. Marihuana-Anbau in einer Wohnung – Bogenhausen

653. Pkw-Fahrer kollidiert mit geparkten Pkws – Ramersdorf

654. Kind kollidiert mit Pkw; eine Person verletzt – Untergiesing

655. Pkw prallt gegen Baum; eine Person verletzt – Kleinhadern

656. Festnahme nach versuchter schwerer Brandstiftung – Westend

657. 48-Jähriger verstarb nach Vergiftung; Warnhinweis der Münchner Polizei

658. Terminhinweis
Landesweite Schwerpunktaktionen „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ – Stadtgebiet/Landkreis München




651. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Montag, 03.05.2021, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 04.05.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1.250 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 15 Verstöße angezeigt.



652. Marihuana-Anbau in einer Wohnung – Bogenhausen
Am Freitag, 30.04.2021, gegen 08:45 Uhr, sollte die Wohnung eines 33-Jährigen, der in Bogenhausen wohnhaft ist, von einer Gerichtsvollzieherin zwangsweise geräumt werden.

Durch die Gerichtsvollzieherin wurde dabei festgestellt, dass der 33-Jährige in seiner Wohnung Marihuana anbaut. Daraufhin verständigte sie die Polizei. Der 33-Jährige verließ sodann umgehend über den Balkon die Hochparterrewohnung.

Mittels eines sofort eingeholten Durchsuchungsbeschlusses über die Staatsanwaltschaft München I wurde im Anschluss die Wohnung des 33-Jährigen von Polizeibeamten durchsucht. In der Wohnung konnten hierbei mehrere Aufzuchtschränke mit insgesamt ca. 70 Pflanzen, mehreren Setzlingen und bereits abgeerntetes Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der Ertrag der erntereifen Pflanzen wird insgesamt auf mehrere Kilogramm Marihuana geschätzt.

Nach dem 33-jährigen Wohnungsinhaber wurde parallel intensiv polizeilich gefahndet. Dieser stellte sich schließlich im Laufe des Tages zusammen mit seinem Rechtsanwalt auf einer Polizeiinspektion. Er wurde vorläufig festgenommen.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Rauschgiftkommissariat 82 des Polizeipräsidiums München geführt.



653. Pkw-Fahrer kollidiert mit geparkten Pkws – Ramersdorf
Am Montag, 03.05.2021, gegen 11:00 Uhr, befuhr ein 64-Jähriger mit einem VW Transporter die Rosenheimer Straße in Richtung U-Bahnhof Karl-Preis-Platz.

Nach ersten Erkenntnissen verlor er aufgrund einer plötzlichen Erkrankung die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte der 64-Jährige mit vier ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Pkws (VW, BMW, VW und Mercedes).

Aufgrund der Erkrankung musste der 64-Jährige notfallmedizinisch behandelt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die beteiligten Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 30.000 Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme musste die Rosenheimer Straße im Bereich der Unfallstelle für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.



654. Kind kollidiert mit Pkw; eine Person verletzt – Untergiesing
Am Montag, 03.05.2021, gegen 17:40 Uhr, befand sich ein 9-jähriges Kind aus München mit Freunden auf einem Kinderspielplatz an der Gerhardstraße.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 50-Jähriger aus München mit einem Hyundai Pkw die Gerhardstraße in Richtung Agilolfingerplatz.

Den ersten Ermittlungen zufolge rannte der 9-Jährige vom Spielplatz über den Gehweg zwischen zwei ordnungsgemäß geparkten Fahrzeugen auf die Straße. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der hinteren Fahrzeugseite des Hyundai Pkw des 50-Jährigen und der 9-Jährige kam zu Sturz und verletzte sich. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.



655. Pkw prallt gegen Baum; eine Person verletzt – Kleinhadern
Am Montag, 03.05.2021, gegen 11:00 Uhr, stieg eine 85-jährige Münchnerin in einen Opel Pkw, den sie auf einem Parkplatz an der Guardinistraße abgestellt hatte.

Als die Rentnerin den Motor des Pkw gestartet hatte um auszuparken, durchbrach sie eine angrenzende Hecke und fuhr gegen ein abgestelltes Fahrrad sowie gegen einen Fahrradständer am U-Bahnaufgang Haderner Stern. Danach überfuhr sie einen Parkverhinderungspfosten an einem angrenzenden Gehweg, touchierte ein geparktes Elektrokleinstfahrzeug sowie zwei Streugutkästen der Stadt München und prallte schließlich frontal gegen einen auf dem Grünstreifen befindlichen Baum nördlich der Guardinistraße.

Die 85-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen nicht zu schaden.

Der durch das Fahrmanöver entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro beziffert.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach den ersten vorläufigen Ermittlungen vor Ort könnte die Ursache für diese unkontrollierte Fahrt darin bestanden haben, dass die 85-Jährige die Pedale im Pkw verwechselt hatte.



656. Festnahme nach versuchter schwerer Brandstiftung – Westend
Am Sonntag, 02.05.2021, im Zeitraum von 03:30 Uhr bis 06:30 Uhr, versuchte ein 37-Jähriger mit Wohnsitz in München eine Wohnungstür sowie einen Türstock einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Westendstraße anzuzünden.

Die 41-jährige Bewohnerin bemerkte den starken Rauch, öffnete daraufhin die Wohnungstür und sah den 37-Jährigen. Dieser flüchtete vom Tatort.

Der Notruf wurde verständigt. Die Feuerwehr musste das verrauchte Gebäude lüften. Die 41-Jährige erlitt eine leichte Rauchgasintoxikation und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Am Montag, 03.05.2021 konnte der 37-Jährige festgenommen werden. Gegen ihn erging ein Haftbefehl vom zuständigen Richter. Gegen den 37-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen der versuchten schweren Brandstiftung.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.



657. 48-Jähriger verstarb nach Vergiftung; Warnhinweis der Münchner Polizei
Am Sonntag, 02.05.2021, verstarb ein 48-Jähriger aus dem Landkreis Landshut nach einer intensivmedizinischer Behandlung in einem Münchner Krankenhaus an einer Vergiftung.

Die Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei ergaben, dass der 48-Jährige Ende April eine Soße mit selbstgesammelten angeblichen Bärlauch aß. Kurz darauf kam es zu einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, weswegen er in ein Krankenhaus gebracht wurde. In der Folge verstarb er an einer Vergiftung, da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um Bärlauch handelte, sondern um die nahezu identisch aussehende aber dafür hochgiftige Herbstzeitlose. Diese enthalten Colchicin, welches hochgiftig für den Menschen ist.



Warnhinweis der Münchner Polizei:
In diesem Zusammenhang weist die Münchner Polizei daraufhin, vor dem Verzehr von selbstgepflückten Pflanzen oder Sträuchern vorsichtig zu sein und genauer zu prüfen, um was es sich handelt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.




658. Terminhinweis - Landesweite Schwerpunktaktionen „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ – Stadtgebiet/Landkreis München
Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil - Sicher ans Ziel“ findet am

-> Mittwoch, 05.05.2021, im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 24:00 Uhr <-

die landesweite Schwerpunktaktion „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ statt.

Das Polizeipräsidium München führt in diesem Zeitraum verstärkt Verkehrskontrollen von sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmenden insbesondere Radfahrenden durch. Zudem werden auch Kraftfahrzeugführende kontrolliert, welche ungeschützte Verkehrsteilnehmende behindern oder gefährden.

Es werden sowohl mobile Kontrollen wie auch stationäre Kontrollstellen betrieben. Im Fokus stehen dabei die Punkte Sichtbarkeit, Ablenkung, Konsum von Alkohol und Drogen sowie Benutzung von Fahrradschutzstreifen. Da auch Rotlichtverstöße von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden zu schweren und tödlichen Verkehrsunfällen führen können, wird ein weiterer Aspekt die konsequente Ahndung von solchen Verstößen sein.

Das Polizeipräsidium München setzt, neben den üblichen Streifen, ca. 180 Polizeibeamte für diese Schwerpunktaktion ein. Auch in den kommenden Wochen werden weiterhin verstärkt Kontrollen von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden durchgeführt, um hier die Verkehrssicherheit weiterhin und langfristig zu erhöhen.


 

 

 

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