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06.05.2021, PP München


Pressebericht vom 06.05.2021

Inhalt:

669. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

670. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer; Pkw-Fahrerin entfernt sich vom Unfallort – Ramersdorf

671. Zusammenstoß zwischen zwei Pkws; zwei Personen leicht verletzt – Neuhausen

672. Einbruch in ein Geschäft – Haidhausen

673. Polizeieinsatz aufgrund unklarer Bedrohungslage – Milbertshofen

674. Pkw-Fahrer fährt zu schnell; Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Drogen – Moosach

675. Widerstand nach gefährlicher Körperverletzung – Laim




669. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Mittwoch, 05.05.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 06.05.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.050 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 36 Verstöße angezeigt.


670. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer; Pkw-Fahrerin entfernt sich vom Unfallort – Ramersdorf
Am Mittwoch, 05.05.2021, gegen 07:40 Uhr, befuhr ein 39-Jähriger aus München mit seinem Fahrrad den rechten Radweg der Rosenheimer Straße stadteinwärts.

An der Einmündung zur Wollanistraße wollte, nach den ersten Ermittlungen, eine 30-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem BMW Pkw nach rechts auf die Rosenheimer Straße abbiegen. Für ihre Fahrtrichtung gilt „Vorfahrt gewähren“ für den Bereich der Einmündung zur Rosenheimer Straße.

Bei diesem Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß mit dem Radfahrer. Der Pkw erfasste diesen seitlich frontal, woraufhin der 39-Jährige auf die Motorhaube des Pkw fiel und durch das starke Abbremsen der 30-Jährigen auf die Fahrbahn geworfen wurde. Der 39-Jährige wurde leicht verletzt.

Die 30-Jährige stieg zunächst aus ihrem Fahrzeug aus und sprach mit dem 39-Jährigen. Als dieser gegenüber ihr angab, die Polizei zu verständigen, stieg die 30-Jährige in ihr Fahrzeug und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne ihren gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Erst im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme kehrte die 30-Jährige mit ihrem Fahrzeug an die Unfallörtlichkeit zurück und räumte ihre Fahrereigenschaft zur Unfallzeit auch ein.

Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Behinderungen.

Gegen die 30-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


671. Zusammenstoß zwischen zwei Pkws; zwei Personen verletzt – Neuhausen
Am Mittwoch, 05.05.2021, gegen 19:00 Uhr, befuhr ein 30-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Audi Pkw die Dachauer Straße stadteinwärts.

Zeitgleich wollte eine 38-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Skoda Pkw, nach ersten Erkenntnissen, von der Hilblestraße nach rechts auf die Dachauer Straße abbiegen. Die Hilblestraße ist hier mit dem Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ beschildert.

Beim Abbiegevorgang stießen die beiden Pkws zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde sowohl der 30-Jährige als auch die 38-Jährige verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Dachauer Straße stadteinwärts für ca. zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.


672. Einbruch in ein Geschäft – Haidhausen
Zwischen Dienstag, 04.05.2021, 16:00 Uhr und Mittwoch, 05.05.2021, 06:10 Uhr konnten bislang unbekannte Täter in ein Geschäft in der Grillparzerstraße einbrechen, indem sie eine Zugangstür gewaltsam öffneten.

Aus dem Verkaufsraum wurden ein Bargeldbetrag von mehreren Hundert Euro und eine Geldbörse entwendet.

Der oder die unbekannten Täter konnten sich danach vom Tatort entfernen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat eine Spurensicherung vor Ort durchgeführt und die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


673. Polizeieinsatz aufgrund unklarer Bedrohungslage – Milbertshofen
Am Donnerstag, 06.05.2021, gegen 01:05 Uhr, meldete sich eine 38-Jährige mit Wohnsitz in München beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass sich ein betrunkener Mann vor ihrer Wohnungstür im Bereich der Knorrstraße befinden würde, welcher ein Messer in der Hand hält.

Um diese unklare und möglicherweise gefährliche Situation zu klären, wurden sofort mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Der Tatverdächtige, ein 34-Jähriger mit Wohnsitz in München, konnte schließlich von den eingesetzten Beamten im Treppenhaus angetroffen werden. Hierbei waren zwei Messer im Hosenbund am Rücken des 34-Jährigen festzustellen.

Da nicht abzusehen war, ob der Tatverdächtige die Messer gegen die Polizeibeamten einsetzen wird und er auf die lautstarke Aufforderung der Beamten sich hinzulegen und seine Hände zu zeigen nicht reagierte, wurde ihm der Schusswaffengebrauch angedroht.

Nachdem der 34-Jährige weiterhin nicht reagierte, einen stark alkoholisierten Eindruck auf die Beamten machte und regungslos stehen blieb, konnte er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei wurde der Tatverdächtige leicht am Kopf verletzt und danach vom Rettungsdienst versorgt.

Der 34-Jährige wurde aufgrund einer Fremdgefährdung in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.


674. Pkw-Fahrer fährt zu schnell; Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Drogen – Moosach
Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 21:50 Uhr, wurde eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei auf einen 31-Jährgen aus München aufmerksam, der mit einem Mercedes Pkw stark beschleunigte und von einer Tankstelle aus auf den Georg-Brauchle-Ring fuhr.

Die Fahrt des 31-Jährigen wurde mit einem Videosystem gefilmt. Eine dreimalige Messung mit dem geeichten Geschwindigkeitsmesssystem ergab einen Höchstwert von 100 km/h bei erlaubten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft.

Eine zudem auffällige Fahrweise in Form von Schlangenlinien, dem Überfahren von Sperrflächen und durchgezogenen Linien bestärkten den Verdacht, dass der Fahrzeugführer vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.
Bei der darauffolgenden Anhaltung des Fahrzeuges konnte bei dem 31-Jährigen starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Zudem befanden sich im Fahrzeug mehrere leere Bierflaschen. Außerdem konnten durch die Beamten auch Hinweise auf einen eventuellen Drogenkonsum festgestellt werden.

Die Fahrerlaubnis wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Der 31-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr infolge Alkohol und anderer berauschender Mittel verantworten. Er darf nun bis zur richterlichen Entscheidung kein führscheinpflichtiges Kraftfahrzeug mehr führen. Neben einer Geldstrafe erwartet ihn auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


675. Widerstand nach gefährlicher Körperverletzung – Laim
Am Mittwoch, 05.05.2021, wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei gegen 18:50 Uhr angerufen und es wurde mitgeteilt, dass sich mehrere Personen am S-Bahnhof Laim prügeln würden.

Vor Ort am Bahnsteig (Gleis 1) wurde eine der zuerst eingetroffenen Streifen von unbeteiligten Zeugen angesprochen und zu den Beteiligten der Schlägerei in der dort wartenden S-Bahn geführt.

Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um einen 28-Jährigen handelte, der zuvor von zwei ihm unbekannten Tätern gemeinschaftlich geschlagen wurde. Zudem konnte er angeben, dass sich die Täter immer noch in der wartenden S-Bahn befänden.

Daraufhin begaben sich die Polizeibeamten erneut in die S-Bahn und konnten die Tatverdächtigen, einen 23-Jährigen und einen 24-Jährigen (beide afghanische Staatsangehörige) antreffen und aus der S-Bahn begleiten. Bei der darauffolgenden Personalienfeststellung leistete einer der beiden Tatverdächtigen starken Widerstand, so dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Selbst am Boden leistete er weiterhin Widerstand und schlug bzw. trat um sich. Beide Beamte wurden leicht verletzt, konnten jedoch weiter ihren Dienst ausüben.

Zwischendurch kamen Beamte der Bundespolizei hinzu, die die weitere Sachbearbeitung übernahmen.

Die Tatverdächtigen werden unter anderem wegen der gefährlichen Körperverletzung angezeigt.

 

 

 

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