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13.05.2021, PP München


Pressebericht vom 13.05.2021

Inhalt:

713. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

714. Morscher Baum beschädigt Polizeifahrzeug und weitere Fahrzeuge; eine Polizeibeamtin wird verletzt – Schwabing-West

715. Staatsschutzrelevantes Delikt – Neuaubing

716. Festnahme auf frischer Tat eines Abholerduos nach Enkeltrick- bzw. Schockanruf – Fasanerie

717. Raub eines Mobiltelefons – Altstadt




713. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Am Mittwoch, 12.05.2021, gegen 20:30 Uhr, wurden im Bereich der Wittelsbacher Brücke ca. 50 bis 60 Personen gemeldet, welche hier Party machen und die Anstände nicht einhielten.

Daraufhin rückten mehrere Einsatzkräfte der Münchner Polizei an und stellten 30 feiernde Jugendliche fest.

Daraufhin wurde der Platz geräumt.



714. Morscher Baum beschädigt Polizeifahrzeug und weitere Fahrzeuge; eine Polizeibeamtin wird verletzt – Schwabing-West
Am Mittwoch, 12.05.2021, gegen 08:45 Uhr, kippte im Bereich der Viktoriastraße und Destouchesstraße ein ca. 20 Meter hoher Baum um. Hierbei riss er Leitungen der Straßenbeleuchtung zu Boden und prallte auf das Heck eines am Fahrbahnrand abgestellten Polizeifahrzeugs.

Zum Ereigniszeitpunkt befand sich eine 23-jährige Polizeibeamtin aus München außerhalb des Fahrzeuges, wurde aber durch ein herabfallendes Stromkabel am Kopf getroffen und leicht verletzt. Sie wurde im Anschluss in einem Krankenhaus versorgt.

Am Polizeifahrzeug entstand ein Totalschaden. Durch das Ereignis wurden weitere geparkte Fahrzeuge leicht beschädigt.

Durch die Feuerwehr wurde der umgekippte Baum von der Straße entfernt.

Die Örtlichkeit wurde für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich einer Unfallursache übernommen. Hierbei wurde festgestellt, dass der umgefallene Baum im Inneren morsch und verfault ist.



715. Staatsschutzrelevantes Delikt – Neuaubing
Am Dienstag, 11.05.2021, gegen 12:00 Uhr, teilte ein Passant über den Notruf 110 der Polizei mit, dass ein unbekannter Mann soeben am S-Bahnhof Westkreuz Personen anpöbelt. Zudem wurden hierbei ausländerfeindliche Parolen geäußert. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen der Münchner Polizei führte nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass sich der Unbekannte zunächst in der S 8 in Richtung stadteinwärts im letzten Zugabteil befand.

Nach den ersten Schilderungen stiegen nun mehrere Personen, augenscheinlich mit Migrationshintergrund, in die S-Bahn. Daraufhin schrie der Unbekannte die staatsschutzrelevanten Parolen und stieg anschließend aus der S-Bahn aus.

Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 25 Jahre alt, schlank, mitteleuropäische Erscheinung, weit auslandende Kleidung, großer Rucksack und Isomatte


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der S 8, stadteinwärts, Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



716. Festnahme auf frischer Tat eines Abholerduos nach Enkeltrick- bzw. Schockanruf – Fasanerie
Im Zeitraum von Montag, 10.05.2021, bis Dienstag, 11.05.2021 erhielt eine 86-Jährige aus München auf ihrem Festnetzanschluss Anrufe einer männlichen Person, welche sich als ihr Sohn ausgab. Im Gespräch schilderte dieser ihr, dass er in einen fürchterlichen Unfall verwickelt sei und nun mit dem Unfallgegner vereinbart habe, diesen einen Geldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich zu zahlen.

Im Laufe des Nachmittags des Dienstag, 11.05.2021, meldete sich der männliche Anrufer erneut bei der 86-Jährigen und bat sie nun, den genannten Betrag von der Bank abzuheben und bestellte ihr hierfür ein Taxi.

In der Bank wurde bei der Abholung des Geldes ein Bankmitarbeiter auf einen möglich vorliegenden Betrugsfall aufmerksam und verständigte die Polizei. Daraufhin begab sich die 86-Jährige wieder mit dem Taxi nach Hause und wurde im weiteren Verlauf durch Polizeibeamte des Polizeipräsidiums München betreut.

Bei weiteren Anrufen gab die Seniorin nun an, dass es ihr nicht möglich war, bei der Bank Geld abzuheben. Sie habe jedoch in einem Kuvert zu Hause Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich. Diese Summe sei etwas niedriger als die genannte Summe.

Daraufhin wurde sie durch den angeblichen Sohn dazu angewiesen, den Betrag vor dem Nachbarhaus, einem vermeintlichen Herrn König zu übergeben. Anschließend endete das Telefonat.

Der Anweisung des unbekannten Anrufers kam die 86-Jährige nach und übergab gegen 17.45 Uhr vor dem Nachbarhaus ein Kuvert mit der vermeintlichen Tatbeute an einen zunächst unbekannten Täter. Hierbei wurden der Abholer, ein 26-jähriger Münchner und der Fahrer eines bereitgehaltenen Fluchtfahrzeugs, ein 29-jähriger Münchner, auf frischer Tat durch Beamte des Polizeipräsidiums München festgenommen.

Gegen beide Tatverdächtige wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Sie befinden sich derzeit in Haft.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die AG Phänomene geführt.



717. Raub eines Mobiltelefons – Altstadt
Am Dienstag, 11.05.2021, gegen 23:00 Uhr, befand sich ein 18-jähriger Münchner im Bereich vom Odeonsplatz. Hierbei wartete er auf seine Freundin, eine 16-jährige Münchnerin und rauchte dabei eine Zigarette, als er von einer bislang unbekannten männlichen Person mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde und zu Boden fiel. Hierbei verlor er kurz das Bewusstsein und stellte im Anschluss fest, dass sein Mobiltelefon nun fehlte.

Der unbekannte Täter (eine Beschreibung war nicht möglich) entfernte sich in unbekannte Richtung.

Das Kommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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