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24.09.2019, PP München


Wiesn-Bericht vom 29.09.2019

Inhalt:

1427. Taschendiebstahl auf dem Festgelände

1428. Gefährliche Körperverletzung mit Maßkrug

1429. Unerlaubter Einlasshandel an Festzelten

1430. Gefährliche Körperverletzung mittels Maßkrügen

1431. Wechselseitige gefährliche Körperverletzung

1432. Räuberischer Diebstahl und gefährliche Körperverletzung

1433. Gefährliche Körperverletzung im Wiesn-Umfeld

1434. Festnahme von mehreren Taschendieben

1435. Sexueller Übergriff vor Festzelt

1436. Drohnenpilot gestellt

1437. Hohe Sicherheitsleistung nach Drogenbesitz

1438. Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten

1439 Halbzeitbilanz Oktoberfest 2019
-siehe Sonderbeilage




1427. Taschendiebstahl auf dem Festgelände
Am Freitag, 27.09.2019 gegen 21:25 Uhr fiel Taschendiebfahndern aus Berlin ein Paar auf, das sich für die betrunkenen, vom Oktoberfest abströmenden Festgäste interessierte. Innerhalb kürzester Zeit konnten von den Fahndern ein versuchter und zwei vollendete Taschendiebstähle nach dem gleichen Modus beobachtet werden. Hierbei sprach die 41-jährige Bulgarin betrunkene Männer an und umarmte diese, während der 24-jährige Bulgare die Umgebung sondierte. Während der Umarmung versuchte die 41-Jährige den Opfern die Geldbörse aus der Gesäßtasche zu ziehen, was in zwei Fällen gelang.

Daraufhin wurden beide Beschuldigte festgenommen. Sie führten eine hohe Summe Bargeld und verschiedene Fremdwährungen mit sich. Da beide keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, wurden sie dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


1428. Gefährliche Körperverletzung mit Maßkrug
Nach einer verbalen Auseinandersetzung um einen Sitzplatz kam es am Freitag, 27.09.19, gegen 17:15 Uhr in einem Festzelt zum Wurf eines Steingutmaßkruges.

Der spätere Geschädigte, ein 60-jähriger Münchner, schüttete nach einem Streitgespräch sein Bier über einem 65-Jährigen aus Ulm aus und wollte sich dann von der Örtlichkeit entfernen.

Der 65-Jährige warf daraufhin seinen Maßkrug nach dem Weggehenden und traf diesen am Kopf. Aufgrund einer sofort entstandenen großen Beule wurde der Geschädigte zur weiteren Untersuchung in eine Münchner Klinik eingeliefert.

Der 65-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


1429. Unerlaubter Einlasshandel an Festzelten
Taschendiebfahnder konnten am Freitag, 27.09.2019, gegen 19:00 Uhr, einen 29-jährigen Deutschen vor einem Zelt beobachten, der immer wieder Festgäste ansprach und ihnen gegen Geld einen Tisch im Zelt anbot. Insoweit Gäste auf das Angebot eingingen und den geforderten Betrag zahlten, wurden sie vom Komplizen, einem 54-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter aus dem Münchner Landkreis, ins Zelt gelassen und zu einem Tisch geleitet.

Kurze Zeit später kamen zwei 17-Jährige aus dem Münchner Landkreis zur Wiesnwache und berichteten von einem gleichartigen Vorgehen an einem weiteren Festzelt. Sofort an den Einsatzort beorderte Zivilkräfte konnten dort eine 25-jährige Münchnerin wahrnehmen, die Festgäste ansprach, ob diese gegen Bargeld ins Zelt kommen wollen. Ein 50-Jähriger Sicherheitsdienstmitarbeiter ließ die zahlenden Gäste daraufhin ins Festzelt ein. In beiden Fällen wurde das durch die Taten erlange Bargeld sichergestellt.


1430. Gefährliche Körperverletzung mittels Maßkrügen
Am Freitag, 27.09.2019, gegen 21:30 Uhr, befanden sich ein 25-Jähriger und ein 27-Jähriger (beides Münchner) aufgrund eines Firmen-Wiesn-Besuches in einem Festzelt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten die Beiden in einen zunächst verbalen Streit. Im Verlauf des Streits hob der 25-Jährige zwei leere Maßkrüge über den Kopf des 27-Jährigen und schlug mit beiden Krügen auf den Kopf des Geschädigten ein. Der 27-Jährige erlitt in der Folge eine Platzwunde. Durch die Tatausführung ging der Maßkrug zu Bruch und der Angreifer zog sich Schnittverletzungen an der Hand zu.


1431. Wechselseitige gefährliche Körperverletzung
Am Freitag, 27.09.2019, gegen 21:00 Uhr, saß eine bislang unbekannte männliche Person am Boden schlafend vor einem Festzelt. Ein 20-Jähriger aus München stellte sich neben den Schlafenden, öffnete seine Hose und urinierte über diesen. Dies wurde von einer vierköpfigen Touristengruppe bemerkt. Einer der Touristen (ein 26-jähriger Niederländer) stellte den 20-Jährigen zur Rede. Daraufhin wurde von dem 20-Jährigen und seinem 18-jährigen Begleiter (ebenfalls aus München) angegriffen und geschlagen. Die drei restlichen Personen der Touristengruppe (27, 28 und 26 Jahre alt und ebenfalls aus den Niederlanden) gingen nun auf den 20-Jährigen mit Schlägen los, bis dieser zu Boden ging. Auch danach ließen die drei nicht von ihrem Opfer ab und traten zunächst weiter auf den Boden liegenden ein. Erst als eine 20-jährige Sicherheitsdienstmitarbeiterin eintraf, stellten die Täter ihr Tun ein und ergriffen teilweise die Flucht.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnten alle Tatbeteiligten ermittelt werden und die Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


1432. Räuberischer Diebstahl und gefährliche Körperverletzung
Am Freitag, 27.09.2019, kurz vor Mitternacht, befand sich ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz nach Zeltschluss in der Wirtsbudenstraße, als ihm sein Handy unvermittelt aus der Hand gezogen wurde. Der 45-Jährige lief dem männlichen Täter hinterher, konnte ihn auch stellen und wurde dann von drei weiteren männlichen Personen körperlich angegriffen.

Ein Freund des 45-Jährigen (ein 26-Jähriger, ebenfalls aus dem Landkreis Bad Tölz) wurde ebenfalls körperlich angegriffen, als er ihm zur Hilfe kommen wollte.

Der 45-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Das Handy bekam er schlussendlich wieder zurück.

Die Täter (17 und 18 Jahre alt aus München) konnten alle festgenommen werden und wurden nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.


1433. Gefährliche Körperverletzung im Wiesn-Umfeld
Am Freitag, 27.09.2019, gegen 23:45 Uhr, kam es am U-Bahn-Abgang Theresienwiese zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten, bei der ein 40-jähriger Münchner sowie ein bislang unbekannter Täter auf einen 51-jährigen Münchner eintraten und einschlugen.

Der 40-Jährige konnte von hinzugerufenen Beamten der Wiesnwache festgenommen werden. Der Mittäter konnte unerkannt entkommen.

Der 51-Jährige wurde zur Überprüfung möglicher Verletzungen in eine Klinik gebracht, wo unter anderem eine Beckenfraktur festgestellt wurde.

Der 40-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


1434. Festnahme von mehreren Taschendieben
Fall 1:
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 21:40 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Berlin im Bereich Matthias-Pschorr-Straße auf dem Oktoberfestgelände einen 22-jährigen Algerier beobachten, der einer 23-jährigen deutschen Wiesnbesucherin die Geldbörse aus der getragenen Handtasche zog.

Der Taschendieb wurde daraufhin festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte weiteres Beweismaterial aufgefunden werden. Da der Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz ist, wurde er dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Fall 2:
Am gleichen Abend, um ca. 22:05 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Frankfurt zwei Serben im Alter von 30 und 28 Jahren dabei beobachten, wie sie in einem Festzelt in der Wirtsbudenstraße die Jacke eines 40-jährigen deutschen Wiesnbesuchers nach Wertgegenständen durchsuchten.

Beide Männer wurden daraufhin festgenommen. Auch sie werden aufgrund des fehlenden Wohnsitzes in Deutschland dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Fall 3:
Ebenfalls am Samstag, 28.09.2019, um ca. 23:00 Uhr, beobachteten Berliner Taschendiebfahnder in einem Festzelt in der Wirtsbudenstraße nach Ausschankende einen 43-jährigen Tunesier. Dieser entwendete zunächst eine Jacke und nahm zudem aus einer weiteren abgelegten Jacke Bargeld.

Nach erfolgter Festnahme wurde der Wohnsitzlose ebenfalls zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.


1435. Sexueller Übergriff vor Festzelt
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 22:30 Uhr, konnten Zeugen im Biergarten vor einem Festzelt beobachten, wie ein Mann (31-jähriger Afghane) bei einer offensichtlich stark betrunkenen Wiesnbesucherin (30-Jährige aus Düsseldorf) saß und sexuelle Handlungen an ihr vollzog. Als der 31-Jährige seine Hand unter ihr Dirndl schob, machten die Zeugen den Sicherheitsdienst darauf aufmerksam, welcher die Polizei verständigte.

Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen den 31-Jährigen fest. Er wurde dem Richter zur Prüfung der Haftfrage im Polizeipräsidium München vorgeführt.

Die 30-Jährige wurde zu einer Untersuchung ins Institut für Rechtsmedizin gebracht, da sie über Schmerzen im Intimbereich klagte.

Der 31-Jährige wurde wegen sexuellem Übergriff angezeigt.


1436. Drohnenpilot gestellt
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 20:00 Uhr, wurde durch Polizeibeamte im Umfeld der Wiesn eine fliegende Drohne festgestellt. Der dazugehörige Pilot konnte angetroffen werden und brachte die Drohne wieder sicher zu Boden. Es handelte sich dabei um einen 31-jährigen Touristen aus China. Die Drohne wurde beschlagnahmt und der 31-Jährige nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wieder entlassen.


1437. Hohe Sicherheitsleistung nach Drogenbesitz
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 22:30 Uhr, wurde ein 42-jähriger Schweizer auf den Toilettenanlagen eines Festzeltes beim Kokainkonsum durch zivile Rauschgiftfahnder erwischt. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte beim 42-Jährigen weiteres Kokain aufgefunden werden.

Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 7.000 Euro wurde der Schweizer wieder entlassen.


1438. Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten
Polizeioberrat Christian Wittstadt begrüßt am heutigen Sonntag, 29.09.2019, um 15:00 Uhr, vor der Bavaria die ausländischen Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr die Münchner Polizei auf der Wiesn unterstützen. Der Einsatz von uniformierten italienischen und französischen Beamten auf dem Münchner Oktoberfest hat inzwischen Tradition.

Ab dem zweiten Wochenende ist erfahrungsgemäß eine Vielzahl italienischer Gäste auf dem Festgelände zu erwarten. Bereits seit dem Jahr 2005 leisten Angehörige der Polizia di Stato ihren Dienst auf dem Festgelände. Auch heuer werden fünf Kollegen aus Bozen während des mittleren und des letzten Wiesn-Wochenendes die Polizei unterstützen. Von 29.09. bis 02.10.2019 sind in diesem Jahr das dritte Mal auch zwei Kollegen der Carabinieri Trentino auf dem Oktoberfest im Einsatz.

Auch aus Frankreich unterstützen Kollegen bereits im achten Jahr die Wiesnwache.
Von 25.09. bis 02.10.2019 werden sie die Wiesn-Einsatzgruppen verstärken.

Die italienischen und französischen Kollegen sind zusammen mit den Gruppen der Festwiesenwache im Streifendienst unterwegs. Insbesondere bei Einsatzsituationen mit italienischen oder französisch sprechenden Gästen leisten sie, gerade im kommunikativen Bereich, einen wertvollen Beitrag.
Nicht zu verkennen ist auch der präventive Aspekt dieser gemischten Streifen. Aufkommende Konflikte können oft alleine durch die Präsenz der Kollegen verhindert oder zumindest schnell geklärt werden.
Natürlich dienen die an ihren Uniformen deutlich erkennbaren Kollegen insbesondere auch ihren Landsleuten als polizeiliche Ansprechpartner bei allerlei Fragen und Anliegen.

Polizeioberrat Christian Wittstadt betont:
„Wir freuen uns, diese internationale polizeiliche Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Italien und Frankreich auch heuer in bewährter Form fortsetzen zu können.“

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