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24.09.2019, PP München


Wiesn-Bericht vom 30.09.2019

Inhalt:

1446. Drohnenflug über der Wiesn

1447. Fahrt mit E-Scooter auf dem Festgelände

1448. Betrunkener zeigt sein Geschlechtsteil

1449. Gefährliche Körperverletzung in einem Festzelt

1450. #Wiesnwache auf Twitter – Resümee




1446. Drohnenflug über der Wiesn
Am Sonntag, 29.09.2019, gegen 19:35 Uhr, konnte durch Einsatzkräfte der Wiesnwache ein Drohnenflug über dem Festgelände beobachtet werden. Nach kurzer Zeit landete die Drohne in einem Garten am Bavariaring.

Vor Ort konnte ein 41-jähriger US-Staatsbürger angetroffen werden. Er hatte die Drohne bereits wieder in seiner Tasche verstaut. Der 41-jährige Tourist gab auf Nachfrage hin den Drohnenflug zu.

Im Rahmen der Sachbearbeitung wurden die Drohne samt Steuereinheit und das Mobiltelefon, auf dem die Bilder der Drohne gespeichert waren, sichergestellt. Weiterhin wurden 180 Euro Sicherheitsleistung einbehalten.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 41-jährige Tourist wieder entlassen.


1447. Fahrt mit E-Scooter auf dem Festgelände
Am Sonntag, 29.09.2019, gegen 20:30 Uhr, konnte durch eine Wiesn-Einsatzgruppe ein 27-jähriger Münchner beobachtet werden, wie dieser mit einem E-Scooter auf dem Festgelände fuhr. Aufgrund des Fahrverbots auf der Wiesn wurde der 27-Jährige einer Kontrolle unterzogen.

Hierbei stellte sich heraus, dass kein Versicherungskennzeichen am Roller angebracht war. Eine Abfrage beim Kraftfahrbundesamt bestätigte, dass kein Versicherungsschutz vorliegt. Weiterhin war der Münchner nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Der Student, welcher als Kellner auf der Wiesn arbeitet, wurde zur Wiesnwache verbracht.

Nach der Sachbearbeitung konnte der Münchner wieder entlassen werden. Der E-Scooter wurde ihm belassen mit dem eindringlichen Hinweis, diesen nicht mehr im öffentlichen Verkehrsraum zu benutzen.


1448. Betrunkener zeigt sein Geschlechtsteil
Durch zivile Einsatzkräfte konnte am Sonntag, 29.09.2019, gegen 21:50 Uhr, auf dem Festgelände ein 24-jähriger Brite im Bereich des Haupteingangs beobachtet werden, wie dieser sein Geschlechtsteil gegenüber anderen Festbesuchern mehrmals vorzeigte und sich dabei im Kreis drehte. Eine hinzugerufene Einsatzgruppe verbrachte den Touristen zur Wiesnwache.

Eine Abklärung ergab, dass der 24-Jährige nicht an seinem Geschlechtteil manipulierte hatte und dieses auch nicht erigiert war und somit keine sexuelle Handlung vorlag.

Der 24-jährige Brite wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen.


1449. Gefährliche Körperverletzung in einem Festzelt
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 22:15 Uhr, befand sich ein 18-jähriger Student mit Freunden im Mittelschiff eines Festzeltes. Im Laufe des Feierns stießen Personen des gegenüberliegenden Tisches, die auf den Bänken standen, die Maßkrüge am Tisch des 18-Jährigen um. Daraufhin forderte er die Personen auf, das verschüttete Bier zu ersetzen. In diesem Moment wurde er von hinten umklammert und in den Würgegriff genommen. Der bislang unbekannte Täter würgte so lange, bis der 18-Jährige kurz vor der Bewusstlosigkeit war. Erst als weitere Gäste einschritten, ließ der Täter ab.

Der 18-Jährige verließ im Anschluss das Zelt und offenbarte sich erst am nächsten Tag seinem Vater, der ihm zur Anzeigenerstattung riet.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
175 cm groß, 30 Jahre alt, kräftige Statur, sprach bayerisch und trug Tracht

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1450. #Wiesnwache auf Twitter – Resümee
Bereits zum fünften Mal wurde das Einsatzgeschehen rund um die Oktoberfestwache auf Twitter begleitet. Unter dem Hashtag Wiesnwache, der sich mittlerweile als feste Institution etabliert hat, wurden insgesamt 156 Tweets und Videoclips veröffentlicht. Insgesamt erzielten die Beiträge eine große Reichweite. Während der 12 Stunden konnte der #Wiesnwache auf Platz 1 trenden.

Wer Interesse hat, kann sich über die besten Tweets nachträglich unter dem #Wiesnwache beziehungsweise unter folgender Seite https://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/faelle/index.html/303519 informieren.

 

 

 

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