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05.08.2021, PP Oberfranken


Dreiste Betrüger täuschen Seniorin am Telefon

KULMBACH. Bislang unbekannte Täter erbeuteten mit einer bekannten Betrugsmasche am Mittwochabend einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag von einer betagten Seniorin im Stadtteil Forstlahm. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen.


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Die Betrüger gaben sich im Laufe des Mittwochs am Telefon als Polizisten aus und erlangten so das Vertrauen der älteren Dame. Sie gaben vor, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch kam und sie jetzt ihr Geld in Sicherheit bringen müsse. Die falschen Polizeibeamten überzeugten die Kulmbacherin am Telefon und sie übergab noch am Abend einen hohen fünfstelligen Eurobetrag an einen Geldabholer.

Zum männlichen Täter konnte die Dame nur eine vage Personenbeschreibung abgeben. Er war etwa 175 bis 180 Zentimeter groß, hat vermutlich dunkle Haare und trug einen grauen Sportanzug mit Kapuze sowie weiße Turnschuhe.


Wer Angaben zu Tat oder Täter machen kann, wird gebeten sich bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Tel. Nr. 0921/506-0 zu melden.

Die oberfränkische Polizei warnt erneut vor dem betrügerischen Vorgehen:

  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, die Ihre finanzielle und/oder persönliche Situation betreffen und geben Sie keine Auskunft.
  • Informieren und warnen Sie ihre Angehörigen zu diesen Betrugsmaschen
  • Lassen Sie sich nicht von einer vertrauenserweckenden Rufnummer auf dem Display in die Irre führen.
  • Erkundigen Sie sich nach dem Namen des Anrufers, der Adresse und einer Rückrufnummer. Notieren Sie sich diese Angaben.
  • Geben Sie nie persönlichen Daten preis, z.B. Kontoinformationen, Vermögensverhältnisse, Kreditkartennummern.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.
  • Wenn Sie Zweifel haben, sprechen Sie mit Verwandten, dem Ansprechpartner ihres Kreditinstituts oder informieren Sie die Polizei.
  • In dringenden Fällen wählen Sie den Notruf 110.

 

 

 

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