23.03.2026, Polizeipräsidium Oberfranken

Das Polizeipräsidium Oberfranken ist zuständig für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken. Rund 2.300 Beamte/-innen, unterstützt von circa 420 Tarifbeschäftigten, betreuen eine Fläche von 7.230 Quadratkilometer mit circa 1,06 Millionen Einwohner. Das Straßennetz im Zuständigkeitsbereich umfasst 350 km Bundesautobahnen, 820 km Bundesstraßen, 3.450 km Staats- und Kreisstraßen sowie rund 9.000 km sonstige Straßen.

Wir verstehen uns als Service-Dienststelle. Wir unterstützen die Polizeidienststellen bei Medienanfragen und sind Ansprechpartner für die Pressevertreter. Das Team der Pressestelle gewährleistet zudem eine Betreuung der Medienvertreter an herausragenden Tat- oder Unfallorten und informiert auf den Social Media-Kanäle der oberfränkischen Polizei.

Landstraße: Das bedeutet Kurven und Freiheit. Kein Stau, sondern der direkte Weg durch reizvolle Landschaften. Doch genau hier passieren besonders häufig schwere Unfälle. Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik 2025 der oberfränkischen Polizei zeigt deutlich: Ein erheblicher Teil, nämlich 25 der insgesamt 37 Verkehrstoten starb auf Landstraßen (Bayern: 313 von 507). Ein alarmierender Hinweis dafür, wie riskant die vertrauten Strecken sein können.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt für Oberfranken insgesamt eine positive Entwicklung. Im vergangenen Jahr registrierte die oberfränkische Polizei 42.376 Straftaten - das sind 3.734 Fälle weniger als im Jahr 2024. Damit setzt sich der rückläufige Trend fort. Mit einer Aufklärungsquote von 71,6 Prozent liegt Oberfranken erneut deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 66 Prozent und nimmt damit die Spitzenposition im Freistaat ein.

Am vergangenen Wochenende begann nicht nur der Monat März, sondern auch für viele die Motorradsaison. Leider blieb der Auftakt nicht sorgenfrei: Ein 18-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kronach verlor bei einem Unfall sein Leben. Fünf weitere Kraftfahrer erlitten bei Unfällen Verletzungen. Die oberfränkische Polizei appelliert daher an die Motorradfahrer, sich mit ihren Maschinen erneut vertraut zu machen und sich gut auf die neue Saison vorzubereiten. 

Erfreulicherweise konnte im vergangenen Jahr auf den Straßen in Oberfranken in vielen Bereichen ein rückläufiger Trend bei den Unfallzahlen verzeichnet werden. Positiv hervorzuheben ist Rückgang der tödlichen Unfälle, auch bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden. Diese machen etwa ein Viertel der Verkehrstoten aus. Besorgniserregend ist der Anstieg der bei Unfällen getöteten Senioren. Zu hohe Geschwindigkeit, Unachtsamkeit, der tote Winkel bei Lastwagen und das fehlende Tragen eines Schutzhelmes forderten Menschenleben. 

Die Vergangenheit zeigt, dass es auch im Bereich des Polizeipräsidiums Oberfranken zu einer hohen Anzahl an betrügerischen Anrufen kam. In vielen Fällen erbeuteten die Betrüger Bargeld, Schmuck- oder andere Wertgegenstände in hohem Wert. Mit der kostenfreien Kabarettvorstellung "Ned mit mir!" möchte Tom Bauer in Zusammenarbeit mit der Polizei unter anderem auf die perfiden Betrugsmaschen aufmerksam machen und eindringlich warnen.

In den letzten Monaten wurden insbesondere in Hochfranken immer wieder chemisch veränderte Liquids bei Jugendlichen entdeckt, die eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen. Diese gefährlichen Substanzen, die unter Namen wie "Zombie-Liquid" · "Baller-Liquid" oder "Görke" bekannt sind, enthalten synthetische Cannabinoide und werden in bunten Fläschchen, oft ohne genaue Kennzeichnung, verkauft. Sie werden in E-Zigaretten oder Vapes verdampft und sind besonders bei Jugendlichen beliebt.

Kennen Sie das zulässige Gesamtgewicht ihres Caravans oder Wohnanhängers? Überladene Anhänger und Wohnmobile stellen ein nicht zu unterschätzendes Risiko im Straßenverkehr dar. Gleichzeitig kann es auch ohne Unfall oder Panne bei Überladungen ganz schön teuer werden, vor allem im Ausland.

Für die Bereiche

  • Bamberg
  • Marktredwitz, Selb und Wunsiedel

Eine Filmreihe des Polizeipräsidiums Oberfranken zur Verkehrsprävention - Ein kleines Känguru und ein großer Polizist. Dieses starke australisch-oberfränkische Team ist ein wichtiger Teil der Verkehrspräventionsarbeit der oberfränkischen Polizei. »Kinder lernen heute anders als früher: Es gilt, die Jüngsten an passender Stelle abzuholen«, sagt Polizeipräsident Alfons Schieder zu dem Filmprojekt, für das die Polizei mit der filmwerk bayern UG zusammenarbeitet.

Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Gewinnversprechen oder angebliche Microsoft-Mitarbeiter: Sogenannte Callcenter-Betrüger haben inzwischen viele unterschiedliche Maschen.

Daher haben wir eine Bitte: »Legt einfach auf!«